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Reisen

Inseln, Strand und Meer

Hier also der nicht mehr allzu spannende Bericht unseres Relaxingteils des Urlaubs.

Anreise nach Koh Samui. Wie gesagt die Anreise klappte erstaunlich gut und das Hotel war nicht berauschend aber in Ordung. Die Gegend um den Pool und der Restaurantbereich waren neu angelegt und sehr schoen, um sich dort in die Sonne (unter den Schirm zu legen). Das Meer war herrlich mit tollsten Wellen. Nachmittags versuchten wir dann den Transfer nach Koh Pagn Ngan zu organsieren. Und es klappte nicht auf Anhieb. Ich hatte extra noch eine Mail an das Hotel auf Koh Pagn Ngan geschickt gehabt und nachgefragt wie wir am Besten von Koh Samui auf die andere Insel und zum Hotel kommen. In der Antwort stand wir sollen zu einem Pier im Norden von Koh Samui (Maenam) fahren und dort ein Longtail Boat nehmen, dass uns dann direkt an der Bucht Than Sadet rauslassen wuerde an dem auch das Hotel liegt. Soweit so gut. Wir hatten aber die Rechnung ohne die Frau an der Rezeption in unserem Hotel auf Koh Samui gemacht. Diese erklaerte uns: 

1. Den Pier gibt es nicht

2. Gibt es eine solche Boattour nicht

3. Haette sie mit anderen Hotels auf Koh Pagn Ngan gesprochen und keiner wuerde dieses Boat kennen und

4. wir sollen doch lieber ihr kombiniertes Taxi-Boot Tocket nach Thong Sala nehmen (nachtigall ich hoer dir trapsen)...

Wir sind aber stur geblieben. Haben der Dame die Mail und die Seite auf der Homepage des Hotels gezeigt und ihr erklaert wir brauchen nur ein Taxi nach Maenam und der Rest wuerde sich dann finden. Nach langen Disskussionen und einem "sie wuerde sich ja nur sorgen um uns machen" bekamen wir dann ein voellig ueberteuertes Taxi nach Maenam. Am naechsten Morgen ging es also im Regen los. Die Taxifahrt dauert dann auch nur eine halbe Stunde statt einer ganzen Stunde und der Taxifahrer hat nach einem Telefonat (ich glaube mit unserem Hotel) den Pier in Maenam auch auf Anhieb gefunden. Da wir noch ordentlich Puffer eingebaut hatten, sassen wir da noch ueber eine Stunde rum, aber das Boot fuhr und wir waren sehr beruhigt. Man zweifelt ja manchmal schon an seinem Verstand . Die Ueberfahrt versprach dank des Wetters wacklig zu werden. Und das mir mit meiner Seekrankheit. Also Hoerbuch auf die Ohren (oder auch Musik zum Mitsingen fuer die harte Zeit) und das Beste hoffen. Es hat geklappt ich habe mein Luxusfruehstueck bei mir behalten. Sandra war dank des Bootes und der Lautstaerke ein bisschen Kopfschmerz geplagt... also fit waren wir beide nicht.

Dann wurde es lustig. In der Bucht vor unserer mussten die anderen Mitreisenden doch tatsaechlich ins fast offene Meer springen und an den Strand schwimmen. Das Gepaeck wurde in kleine Beutel gesteckt und mit dem Paddelboot transportiert. Ahhh Panik und das mit unseren grossen Ruecksaecken. Also alles was wichtig war raus und irgendwie versucht wasserdicht zu verpacken. Nicht so einfach...  Aber an unserer Bucht stellte sich raus, dass das Boot bis an den Strand fahren konnte und wir somit recht einfach von Bord klettern konnten und unsere Sachen trocken blieben.

Nach kurzer Orientierung fanden wir dann auch das zum Hotel gehoerend Restaurant (Reggae Bar). Die Besitzerin schaute uns etwas verwirrt an. Ich gab ihr total ueberzeugt unsere Confirmation. Sie stutzte und dann sagte sie wir seien zwei Tage zu frueh. Upssss ich hatte mich beim buchen mit den Tagen verzaehlt. Was nun. Kein Problem! Es seien genug Bungalows frei und wir bekamen sogar einen Twin Room und so wie wir es wollten "on the rocks". Nach einem beschwerlichen Weg mit den grossen Rucksaecken durch Felsspalten mit einer Hoehe von 1,2 m zu kommen. Uff anstrengend. Und dann Trepp hoch und wieder runter usw. (ich zeige euch zuhause mal Fotos). Aber es hat sich gelohnt. Bungalow on the rocks. Blick aufs Meer. Mit eigenem Bad (mit Felsen mitten drin) und an einer Wand auch nochmal Felsen. So wie wir es wollten. Die Moskitonetze liessen spannendes erahnen und vorallem die Loecher darin.

Naja wir also erstmal uns eingerichtet und dann einen Happen gegessen (den ganzen wieder zurueck). Beim Essen haben wir dann lustigerweise eine Urlauberin aus unserem Hotel auf Koh Samui getroffen. Sie war ueber Thong Sala gekommen und hat ein Vermoegen  fuer das Taxi bezahlt und hat auch 2 Stunden laenger gebraucht . Der restliche Tag troepfelte so dahin (vorallem weil es auch draussen troepfelte - igitt Regen im Paradies).

Die Nacht war nicht so ruhig wie erhofft. Es stuermte und somit war das Meer verdammt laut. Ich habe noch wirr getraeumt und dann hatten wir auch noch ein Tier in/unter unserem Bungalow das abartig laute Geraeusche machen konnte. Unglaublich, da erzaehle mir noch einer Natur sei leise. Da gab es auch kleine Kaeffer (oder aehnliches) die haben einen solchen Laerm gemacht. Das jeder Wecker harmlos dagegen. Morgens fing es dann auch noch uebel zu regnen und zu gewittern an. Naja wir hatten ja zum Glueck nicht viel vor, da war es uns egal. Nach dem Fruehstueck sind wir gleich mal ins Meer gehuepft und haben uns an den Strand geknallt. Aber die Freude war getruebt. Es regnete wieder gegen mittags. Also eine lange Lassi (Yoghurtdrink) Pause und warten. Gegen nachmittag wurde es besser und wir huepften nochmal in die wirklich hervorragenden Wellen. Tolle Sache.

Die naechste Nacht war schon etwas ruhiger und somit bekamen wir etwas mehr Schlaf (ich habe doch tatsaechlich mir Ohrstoepsel schlafen muessen, da es sonst zu laut war). Am naechsten Morgen wurden wir vom Regen geweckt. baehhh. Nochmal umdrehen. Lesen. Und dann in einer Regenpause zum Fruehstueck. Derweil hatte das Wetter ein Einsehen mit uns und die Sonne kam raus. Einem herrlichen Beachtag stand nichts mehr im Wege. Das Wetter blieb auch so schoen am naechsten Tag. Das einzig erwaehnenswerte fuer den naechsten Tag war, dass sich uns unser Haustier Georg, das Gecko vorstellte. Der kleine Freund wohnte in einem Hut, der im Bungalow an der Wand hing. Naja er frisst Moskitos und daher durfte er bleiben. Ob er nun auch diese Laute nachts von sich gab wissen wir nicht und werden wir wohl auch nicht mehr rausbekommen. Ach ja am letzten Tag rafften wir uns auch noch zu einem Wasserfallspaziergang auf und wir wurden morgens vom Sonnenaufgang ueber dem Meer geweckt, den wir im Bett liegend aus dem Fenster schauend, anschauen konnten. Toll.

Und schon waren unsere Tage auf Koh Pagn Ngan schon wieder vorbei. Die Reise nach Krabi mit Taxi, Faehre und Klapperbus war nicht so angenehm, klappte aber recht gut.

Den gestrigen Tag haben wir mit einer 4 Inseln Tour rumgebracht. Die Tour war nicht so toll wie meine Speedboottour. Leider. Aber wir haben noch ein paar nette Leute kennengelernt und ein bisschen Farbe getankt. Abends stellten wir dann fest, dass die Sonne hier in Krabi viel kraeftiger ist und es somit auch schon wieder ziemlich heiss ist (zu heiss?). Da waren wir doch beide froh, dass wir unseren Relaxingteil in Koh Pagn Ngan gemacht haben und nicht hier auf Koh Phi Phi oder Koh Lanta.

Heute geht es nach Singapore und dann noch zweimal schlafen...

Weiss nicht, ob ich mich vor Deutschland nochmal melde, aber aus Deutschland gibt es dann auf jeden Fall als eine letzte Tat dieses Blogs die Fotos von der Reise...
   

4 Kommentare 18.4.07 05:55, kommentieren

Bangkok

Diese Stadt und ich werden keine Freunde mehr...

Mal abgesehen davon, dass Bangkok stinkt (hab ich das letzte Mal schon anmerken muessen) ist jetzt auch die eine oder andere bloede Eigenart der Stadt aber vorallem seiner Bewohner deutlich geworden.

Aber nun erstmal der Reihe nach.

06-04-07 gegen 11 ging es ganz entspannt von unserem wunderschoenen Hotel mit unserem sehr freundlich Tuk Tuk Fahrer in Richtung des erstaunlich schoenen Flughafens in Siem Reap. Nachmittags kamen wir dann in Bangkok am Flughafen. Der neue Flughafen ist immer noch genauso doof wie beim ersten Mal. Die Leute da versuchen natuerlich gleich einen abzuzocken und bei uns ist es ihnen auch gelungen. Somit haben wir fuer die Fahrt in die Stadt gleich mal zuviel bezahlt. Lag vorallem an meinem schlechten Gedaechtnis, da ich mich nicht mehr erinnern konnte wieviel wir das letzte Mal bezahlt hatten. Die Fahrt ging erstaunlich fix und nach einer laengeren Suche des Hotels hat der Taxifahrer uns an der Khao San Road (Backpackertreff in Bangkok) rausgeschmissen und wir sind zu Fuss zum Hotel. Das Hotel war nach dem Hotel in Siem Reap ein kleiner Tiefschlag. Typisch Backpacker Hotel. Laut und nicht gerade sauber und wer muss schon Englisch sprechen an der Rezeption oder gar freundlich sein. Naja am ersten Tag war meine Enttaeuschung noch recht gross, aber man gewoehnt sich an alles. Nach ein paar Eingewoehnungsmomenten sind wir dann nach unserem Reisefuehrer einmal in dem Viertel um die Khao San Road rumgelaufen. Haben eine Parade gesehen und haben die Soi Rambrutti und unser eigentliches Hotel gefunden. Dort um die Ecke haben wir dann im O'Hungrys gegessen und wer laeuft da an uns vorbei. Tom und der Rest. Somit schnell die Tische zusammen geschoben und das Essen zusammen eingenommen. War doch schoen, dass wir uns unabgesprochen nochmal ueber den Weg gelaufen sind.

Am naechsten Morgen stand dann Tempelkontrastprogramm an. Also morgens los zum Chatuchak Weekend Market. Hier fing dann das naechste Drama mit Bangkok an. Ich weiss ja das Frauen angeblich keine Orientierung haben und keine Karte lesen koennen. Nun zaehle ich mich aber nicht zu diesem Kreis und trotzdem haben wir uns an diesem Tag gleich zweimal boese verlaufen. Schlimm Schlimm. Naja positiv formuliert haben wir ziemlich untouristische Ecken von Bangkok gesehen oder man koennte auch sagen, wir haben viel gesehen nur eben nicht das was wir wollten. Naja beim rumwandern sind wir dann gleich mal der naechsten Abzocke ueber den Weg gelaufen. An einem groesseren Platz. Schmissen Leute mit Maiskoerner um sich und fuetterten so die Tauben. Baehhh. Vor lauter den Tauben ausweichen einen Moment nicht aufgepasst und ... da drueckt dir einer Maiskoerner in die Hand und meint das wuerde Gleuck bringen und wir dann .... no, thanks ... und wolen die Koerner zurueckgeben.... aber das funktioniert nicht... also die Koerner schmeissen und dann gehen... aber nein weitgefehlt dann wollen die doch wirklich einen Haufen Geld dafuer haben. Haben dann noch lange rumdiskutiert und ihnen dann Geld in die Hand gedrueckt. Nach langem hin und her waren wir dann endlich am Weekend Market und es fing das schuetten an. Ja wie baehhh! Also rein unters Dach. Das war ja so voll mit Menschen da, unglaublich. Da kann man alles brauchen, was man nicht brauchen kann und so weiter. Uns war das alles zuviel. Habe nur fuer die Kinder einmal zugeschlagen und dann ging es wieder raus. Zurueck in den Skytrain und zur Sukhumvit Road, da man da angeblich auch tolle Sachen sehen kann. Nach einer Staerkung wir also losmarschiert... aber komisch nichts wirklich tolltes zu sehen. Nach einer Stunde gelaufe die Loesung. Wir sind mal wieder falsch gelaufen. Baehhh. Dann haben wir entnervt aufgegeben und sind zurueck ins Hotel gefahren. Diesmal auf der sicheren Seite mit dem Taxi.

08.04. 1. Versuch Tempel...

am naechsten Morgen ging es richtig frueh Richtung Wat Arun mit dem Boot. Der erste Tempel klappte ... dann auch gleich auf Anhieb und so ermutigt ging es weiter zum Grand Palace, aber da wurden wir auch schon wieder Opfer unserer Lichtglaeubigkeit und der Unverfrorenheit der Thais. Wir laufen da so brav unseres Weges, als uns ein Mann erklaert der Grand Palace und auch der Wat Poh seien vormittags geschlossen. Aber er kennt andere Tempel, die offen haben (da haetten wir eigentlich sutzig werden sollen ... sind wir aber nicht), sondern wir aenderten kurzerhand unseren Plan und fuhren mit dem Bus zum Siam Center, um dort die Originalhaeuser von J.J. Thompson (wenn ich irgendwann mal viel Zeit haben schreibe ich was dazu oder verlinke die Texte) anzuschauen. Der Weg dorthin war nicht einfach zu finden und der Ehre halber sei der Thai erwaehnt der uns den richtigen Weg gewiesen hat. Das Museum hat sich sehr gelohnt. Ich habe so was Schoenes in Bangkok noch nie gesehen. Toll Toll Toll. Nach einer Fruchtshakestaerkung haben wir uns auch noch die Fuehrung angetan, die sehr gut gemacht war und somit sehr schnell rumging. Danach ging es weiter zum Erawan Schrein und danach zum Futterfassen. Eigentlich wollten wir danach shoppen, da wir aber wegen unseres Termins beim Schneider und des geplanten Essens mit Sandras Onkel ein bisschen zeitdrucke hatten, verschoben wir das Shoppen und machten uns stattdessen auf dem Weg zum Oriental Hotel um dort einen sehr gediegenen (man koennte auch sagen dekadenten) Nachmittagstee zu nehmen. Abends haben wir uns dann nach dem Termin beim Schneider (Sandra und ich haben uns schicke Klamotten naehen lassen) mit Sandras Onkel getroffen und waren im Silom Village Seafood essen. Dazu gab es noch original Taenze und Musik. Sehr schoen. Sandra und ich haben danach noch den obligatorischen Gang zur Rooftopbar getaetigt und waren in der Sirocco Bar. Es hat sich wieder gelohnt. Sagenhaft diese Bar.

09-04 Tempelversuch Nr. 2

Gleiche Szene. Sandra und Jelena auf dem Weg zum Grand Palace. Wieder ein Mann. Wieder glauben wir ihm... aber wir sind zum Wat Poh und man hoere und staune dort war offfen. Haben uns einen Guide gegoennt, der uns sehr viel interessantes erzaehlt hat. Unter anderem auch, dass der Grand Palace immer offen hat und dass das da draussen alles Luegner sind. Nun gut. Die Beschreibung Wat Poh und Grand Palace spare ich mir. Da ich das schon mal beschrieben habe und dann lieber zuhause Bilder sprechen lasse.

Mittags sind war dann uebel nassgeworden, da die Strassen waehrend eines Gusses mehr als Knocheltief in den Strassen stand. Baehhh. Die Anprobe der Klamotten war sehr erfolgreich und nun sitzt alles wie es soll. Das shoppen war garnicht erfolgreich. Haben beide nichts gefunden und teilweise waren die Sache auch teurer wie in Singapore. Also werden wir da noch ein bisschen gucken gehen.

Heute morgen um halb sechs hat dann der Wecker nach einer eher kurzen Nacht (irgendwie dauert das Packen von mal zu mal laenger) geklingelt. Wir hatten schon am Tag vorher das Taxi gebucht. Beim Auschecken im Hotel hat dann das dortige Personal auch noch versucht an uns zu verdienen. Irgendjemand hatte die Zigaretten, die man auf dem Zimmer hat und dort quasi kaufen kann aufgemacht gehabt. Wir beide sind Nichtraucher und das haben wir dem Mann an der Rezeption auch so gesagt. Darauf ist der dann mal richtig pampig geworden und hat irgendwas auf Thai vor sich hingeschimpft. Wir sind dann einfach gegangen und auf mein Goodbye kam dann auch keine Antwort mehr. Der Taxifahrer (endlich mal jemand der Englisch konnte) meinte dann das der an der Rezeption die Zigaretten bezahlen muss, aber das kann ja nicht wirklich unser Problem sein. Auf der Fahrt zum Flughafen wurde es dann nochmal spannend. Vor ein paar Wochen wurde der alte Flughafen wieder eroeffnet und fuer die Domestic Flights der Billig Airlines zu Verfuegung gestellt. Genau in diese Kategorie fielen wir mit unserem Flug. Die Informationstante im Hotel meinte auch wir muessten zum alten Flughafen und so bezahlten wir (unserer Meinung nach) fuer ein Taxi zum alten Flughafen. Der Taxifahrer am morgen meinte dann. Nein er sei sich ziemlich sicher, dass wir zum Neuen muessen. Was nun? An Informationen kommt man um diese Zeit natuerlich nicht (auch wenn der Taxifahrer es versucht hat). Wir also zum neuen Airport und er Taxifahrer meinte 1. muesste es noch zum Alten reichen und 2. wuerden er warten bis wir sicher seien, dass das der richtige Airport fuer uns ist. Wir waren trotzdem ein bisschen unentspannt. Aber alles wurde gut. Der Taxifahrer hatte recht und wir waren froh. Wenn jemand von euch die Kontaktdaten braucht (fuer einen eventuellen Bangkok Trip). Ich habe die Telefonnumer. Kann ihn wirklich empfehlen.

Nun sind wir heile auf Koh Samui angekommen. Hat alles erstaunlich gut und vorallem billig geklappt. Die Strandberichte folgen dann auch irgendwann...

3 Kommentare 10.4.07 12:31, kommentieren

letzter Tag Siem Reap

an unserem letzten Tag in Siem Reap standen mal wieder... na was wohl?... Tempel auf dem Programm. Los ging es morgens mit Prean Khan (oder so aehnlich - ich schreibe den Bericht aus dem Kopf daher fehlen manche Details). Die Anlage an diesem Tempel ist riesig und sehr eng bebaut. Zwischendurch wurde der Tempel mal als Universitaet mit ueber 10.000 Angestellten genutzt. Kaum zu glauben. Als zweiten Tempel fehlte uns noch der Pre Rup. Der Tempel wiederum ist eher klein gehalten dafuer geht er in die Hoehe. Also wieder kraxeln. Mein armes Knie. Der Tempel hat als augenscheinliches Merkmal Tuerme aus Ziegelsteinen und nicht aus grossen Sandstein Bloecken. Er ist quadratisch angeordnet und hat mein mathematisches Auge sehr erfreut. Die Aussicht von oben war grossartig. Wir konnten bis zum Angkor Wat rueberschauen. Danach ging es zu einem Tempel, den wir aber am ersten Tag schon mal angeschaut hatten. Nur hat es mir am Anfang keiner geglaubt. Sandras einzige Assozation zu dem Tempel war (als wir schon auf der Anlage standen). dass es das letzte Mal furchtbar heiss gewesen war, als wir dort waren. Stimmt das war am ersten Tag unser letzter Tempel in der vollen Hitze. Nun ja aber so konnten wir wenigstens die Erfahrung machen, dass die Tempel je nach Tageszeit unterschiedlich aussehen. Gegenueber von diesem Tempel war dann das heilige Bad, das ich eigentlich noch auf unserer Liste hatte.  Sehr schoene Terasse zu einem grossen Becken hin. Hatte ich mir irgendwie mehr drunter vorgestellt. Dort gab es dann auch wieder unzaehlige Staende, die uns diverse Dinge andrehen wollten. Was aber sehr angenehm gegenueber Bangkok ist, dass die Menschen in Cambodia sehr ehrlich sind und das Feilschen daher doch noch in normalen Bahnen verlaeuft und sie die Touristen nicht uebermaessig ueber den Tisch ziehen wollen. Wir haben dann auch bei den Schals zugeschlagen und weiter ging es.

Nach den Tempeln wollten wir noch zum See  Tonle Sap um die schwimmenden Doerfer anzuschauen. Auch hier gilt: Der Weg war das Ziel. Die Fahrt war sehr interessant aber auch unheimlich ernuechternd. Soviel Armut. Die Leute hausen in kleinsten Strohhuetten und unter harten Bedingungen. Vorallem die fehlende Perspektive ist schlimm zu sehen. Die Doerfer waren nicht so toll. Aber nun ja wir waren immerhin beschaeftigt.

Soweit Cambodia: Tolle Tempel. Sehr tolles Hotel...  nette Menschen!

1 Kommentar 8.4.07 03:28, kommentieren

Singapore - KL - Siem Reap

hier nach den ersten tagen unserer Reise der Bericht... (der Computer hier ist lausig - ich bitte alle Fehler zu entschulidigen)

Wir sind am 31. abends (nach einem sehr herzlichem Abschied von Ida und Ruth) in den Bus Richtung Kuala Lumpur gestiegen. Da ich an diesem Tag einen maechtigen Anfall von Kopfschmerzen hatte, fiel mir der Abschied doch leicht, da ich hoffe die naechsten wochen verschont zu bleiben. Die Busfahr war aber weniger angenehm. Nachts um 1 Uhr kamen wir wohlbehalten im Hotel an. Den Bericht ueber KL halte ich kurz, da wir nichts sonderlich neues gesehen haben und ich alles im Januar schon einmal beschrieben hatte. Abends haben wir uns noch mit Sebastian einem Intern Kollegen von Siemens Malaysia getroffen und haben die Luna Bar besucht. Wieder eine Rooftop Bar aber mit Swimming Pool und genialem Block auf die Petronas Towers und den KL Tower.

Am naechsten Morgen ging es dann zum Flughafen und dann mit ordentlicher Verspaetung nach Siem Reap. Der Pick Up Service vom Hotel hat prima geklappt und der Fahrer kutschiert uns schon seit dem ueberall hin. Sehr schick. ICh liebe Tuk Tuk fahren. Nachmittags machten wir uns auf zum Phnom Bakheng um nach einem sehr steilen AUfstieg und noch steileren Treppen (Knie laesst gruessen) den Sonnenuntergang ueber Angkor anzuschauen. Leider war es etwas bewoelkt aber der Blick war trotzdem prima. Auf der einen Seite ging die Sonne unter und auf der anderen Seite der Vollmand auf. Zurueck im Hotel erstmal duschen und relaxen. Abends haben wir dann hier Toms Freundin Sabrina und Toms Schwester samt Freund zum Essen getroffen. Tom lag leider krank darnieder. Waehrend des Essens lief noch Killing Field, den Film kann ich jedem empfehlen, der etwas ueber die sehr schlimme Vergangenheit von Cambodia erfahren moechte. Nach einer Menge Tipps, ie wir nur teilweise befolgten ging es doch recht schnell Richtung Bett.

Nachdem wir beschlossen hatten dem Sunset nicht gleich einen Sunrise folgen zu lassen, hiess es erstmal ausschlafen und nach einem entspannten Fruehsrueck bei dem wir Sabrina und Tom (sah immer noch erbaermlich aus der Arme) getrofen haben, ging es gegen 9 Uhr los Richtung Angkor Wat. Der Tempel ist riesig und sehr beeindruckend. Viele tolle Steinmetzarbeiten an Reliefs und an den Steinen der Tuerme, die geschlossenen Lotusblumen nach empfunden sind. Ich hoffe wie immer die Bilder sid nur annaehernd so gut wie die Realitaet. Die genaueren Details erspare ich euch und mir hier. Nur soviel wie hast alle Tempel hier gibt es einen Graben und 3 Einfassungsmauern bis es zum eigentlichen Heiligtum geht. Muss immer mal wieder gekraxelt werden, bis man zur Mitte gelangt und dann auch noch um die Mauern rum, da man da auch so manches entdecken kann. Nach 2 Stunden rumgewandel, machten wir uns langsam auf Richtung Tuk Tuk unser Fahrer kam auch gleich angefahren und so ging es ohne Verzoegerung weiter Richtung Angkor Thom. Dies ist auch eine sehr grosse Anlage, aber durch den Wald nicht so uebersichtlich zu sehen. Wir schauten uns dort etwas genauer den Bayon an. Dieser Tempel sollte die Religionen vereinen. Er unterscheidet sich von Angkor Wat durch seine kantigeren Formen. Die Tuerme werden erst so richtig deutlich wenn man im Templ steht. Dort sieht man dann, dass die Tuerme mit vier Gesichtern ausgestattet sind, die in die vier Himmelsrichtungen schauen. Danach koennten wir uns eine 2 stuendige Pause, da die Temperaturen nun auf ueber 40 Grad gestiegen waren. Nach der Pause ging es weiter zum Ta Prohm unserem bisherigen Lieblingstempel (eigentlich lieben wir alle Tempel, die schoen im Wald liegen). Dieser Tempel ist nahezu ganz zerstoert. Baeume haben sich das Land zurueckerobert. Sieht ein bisschen aus wie bei "Asterix und die Trabantenstadt" oder wie die Ents bei "Herr der Ringe". Hier wird einem erst bewust wie alt die Tempel sind, da die Baeume riesig sind und ja auch ihre Jaehrchen brauchten um zu wachsen. Als letzten Tempel an diesem Tag haben wir uns den Banteay Kdei angeschaut, der sehr aehnlich ist wie der Ta Prohm. Dieser Tempel ist auch sehr zerstoert was aber in diesem Fall an der schlechten Qualitaet der Steine liegen soll. Dies war der erste Tag in Siem Reap.

Am zweiten Tag hiess es 5:30 Abfahrt am Hotel. Uihh war das frueh. Da wir aber beide frueh schlafen gegangen sind, kamen wir ohne Probleme aus dem Bett. Unser Fahrer war auch puenktlichst da und so ging es Richtung Tempel zum Sunrise gucken. Leider ist dieser wegen Wolken ausgefallen. Naja die Temperaturen waren angenehm kuehl und so konnten wir es nochmal verzeihen. Sind dann gleich weiter zum Banteay Srei. Dieser Tempel ist weiter entfernt aber trotzdem eine Reise wert. Vorallem wegen der Fahrt dorthin. Wir sind durch viele Doerfer durchgekommen und konnten so etwas vom Leben der Leute sehen. Die Tempel des heutigen Tages Liste ich nur kurz auf, da die Tastatur mich wahnsinnig macht und die Tempel doch nach 10 gesehenen ineinander fliessen. Ich erlaeutere sie euch wenn ich es jemals schaffen sollte die Bilder zu sichern oder wenn ich wieder zuhause bin. Also nach Banteay Srei ging es zum Banteay Samre. Danach nach eniger Fahrt wieder Richtung Siem Reap um dort den Oestlichen Mebon und Ta Som anzuschauen. Ta Som ist auch einer unserer Lieblinge, da er verwunschen im wald liegt und von anderen Touristen nicht so zahlrecih besucht wird. Ausserdem schoen am Oestlichen Mebon waren noch die fast lebensgrossen Elefantenstatuen, die in alle vier Richtungen auf zwei verchiedenen Ebenen, als Waechter in die Welt schauen. Nach diesen beiden ging es noch zum Neak Pean. Auch verwunschen auch schoen. Kein Tempel im eigentlichen Sinne. Sondern mehrere Wasserbecken, die zusammen ein Kreuz bilden und in der Mitte das Heiligtum, das frueher als die Becken mit Wasser gefuellt waren nur durch ein Boot zu erreichen waren. Mitten in dem zentralen Becken kann man noch einen Elefanten erkennen an dem einige Menschen haengen.

Eigentlich stand noch in weiteren Tempel auf dem Programm, aber ich habe geschwaechelt und so sind wir danach zurueck ins Hotel. Morgen ist ja auch noch ein Tag um die restlichen Tempel anzuschauen und dann noch zum See Tonle Sap zu fahren und die schwimmenden Doerfer zu besichtigen.

Uns geht es soweit gut. Sandra hat ihre erste Massage gut ueberstanden und soweit sind wir von einigen Ausnahmen abgesehen kopfschmerzfrei. Mein Knie haelt, aber ich spuere es von Tag zu Tag beim ueber Steine klettern immer mehr.

1 Kommentar 4.4.07 12:16, kommentieren

Reiseplanung zum Traeumen!

Hallo ihr daheim!

Die Fluege sind gebucht. Das Busticket gekauft nun kann es bald losgehen. Hier mal die Reiseplanung von Sandra und mir fuer die naechsten Wochen...

31.03. 19:00 Fahrt nach KL mit 2 Uebernachtungen im Mayview Glory Hotel

02.04. 10:00 Flug nach Siem Reap mit 4 Uebernachtungen im Golden Temple Villa

06.04. 13:00 Flug nach Bangkok mit 4 Uebernachtungen im Erawan House oder einem besseren Hotel, das Sandras Onkel uns noch buchen moechte.

10.04. 09:00 Flug nach Sura Thani mit Weiterfahrt nach Koh Samui und 2 Uebernachtungen im Samui Beach Resort

12.04. Fahrt nach Koh Phan Ngan mit 4 Uebernachtungen in den Mai Pen Ray Bungalows on the rocks

16.04. Fahrt nach Krabi mit 2 Uebernachtungen im Aonang Grand Inn (noch nicht fix)

18.04. Flug nach Singapore mit 2 Uebernachtungen im The Hive

20.04. 07:00 Flug nach Frankfurt

4 Kommentare 27.3.07 08:07, kommentieren

Hanoi ist eine Reise wert

Donnerstag abend und mal wieder Koefferchen packen. Ja inzwischen bin ich richtig gut im Koffer packen. Dieses mal war es nur ein bisschen getruebt durch eine kleine Magen-Darm Schwaeche meines Koerpers, die mich schon um 3 nach Hause und dann fuer Stunden ins Bett gezwungen hat. Auf naehere Details gehe ich hier nicht ein. Es lebe das asiatische Essen So gesehen hab ich auch nur was ganz kleines aber durchaus wichtiges vergessen. Naemlich die guten Lopedium (Immodium fuer Arme) Tabletten. Als mir mein Versehen auffiel blieb nur eine Rettung. Tom war noch bei sich zuhause und hat mir netterweise ausgeholfen. Vielen Dank! Der DaySaverPrice geht diesmal an dich, Tom. Somit konnte es dann unbesorgt losgehen. Sagen wir besser haette koennen, denn ich hatte die Rechnung ohne den in den letzten Tagen zurueckgekehrten Regen gemacht. Ich versuchte also... eigentlich rechtzeitig mit gutem Puffer ein Taxi zum Flughafen zu bekommen, aber ... nichts ging. An der Strasse war keins zu bekommen also musste ich das erste Mal nach drei Monaten versuchen ein Taxi zu bestellen und es klappte... natuerlich lange nicht. Es wurde spaet und spaeter als ich endlich auf einer der drei Nummern, die ich immer abwechselnd angerufen habe, wenigstens mal in der Warteschlange gelandet bin, war es schon halb 5. Okay viertel vor 5 sass ich dann im Taxi und viertel nach 5 sollte der Check-In Schalter geschlossen werden. Was tun. Hurry Hurry und einen kleinen Bonus fuer den Taxifahrer. Der fuhr auch wirklich tapfer trotz stroemendem Regen, maechtig viel Verkehr und Aquaplanning. Zwischenzeitlich dachte ich okay ich kann Martina dann im Flieger noch nachwinken aber nicht mehr mitfliegen. Kurz vorm Ziel rief Martina dann auch prompt an und meinte „wo bist du – sie wollen den Schalter schliessen und lassen nicht mit sich reden“. Ich dann „ich brauche noch 2 Minuten“ und so war es dann zum Glueck auch mit einem letzten Sprint auf Absatzschuhen auf rutschigem Boden (die weiblichen Leser wissen von welchen Problemen ich rede ) kam ich dann auf den letzten Druecker am Check-In an und alles wurde gut. Nach verhaeltnismaessig ereignisloser Wartezeit sassen wir wohlbehalten im Flieger nach Hanoi . Wer meint da wuerde jetzt Ruhe einkehren, der hat ... falsch geraten. Nach einiger Zeit blaetterte Martina ganz vertraeumt durch ihren Reisepass und auf einmal wurde es ganz hektisch nebenan. Sie zeigte auf das Datum des Vietnam Visums und meinte, dass sei falsch es sei doch der Vierte und ich dann (da wir ja am Vierten wieder ausreisen wollten) ja das stimmt ist doch okay und sie wurde noch hektischer (und auch inzwischen ein bisschen laut und auch ein klein wenig hysterisch )  und deutete auf ihren Pass und ich konnte immer weniger verstehen, um was es ging. Bis sich nach einigen Minuten rausstellte, dass sich Martina gedanklich schon im April befindet und somit dachte, dass sie wir mit unserem Maerz Visum nicht einreisen koennen. Grazy Situation, gell Martina . Nachdem das nun auch geklaert der Reisefuehrer (danke an andy fuer die ausleihe – sehr hilfreich und by the way koennte ich den fuer Cambodia vielleicht mal haben ?) gewaelzt und alles Interessante rausgeschrieben war, konnte ich dann doch auf dem mit drei ein halb Stunden recht langen Flug ein bisschen die Augen zu machen (obwohl andy ich gebe dir recht, die reihen werden immer enger bei tigerairways).

Am Flughafen in Hanoi lief dann erstmal alles glatt. Aber es ist schon beunruhigend, wenn diese boese guckenden Immigration Leute nicht mal auf ein Laecheln und ein freundliches Hello reagieren und ueberall boese guckende Soldaten rumlaufen. Nach dieser Prozedur sind wir zum Gepaeckband gelaufen und nach einer schon leicht beunruhigend langen Wartezeit tauchte dann mein Koefferchen auf, aber Martinas blieb mit drei weiteren Koffern verschollen. Leicht Unruhe machte sich breit, vorallem als dann auch schon das Gepaeck des naechsten Fliegers kam und von Martinas Koffer noch immer keine Spur. Auf Nachfrage am Service Point machte sich ein Mitarbeiter dann auf die Suche der Koffer und siehe da nach 5 Minuten kamen die Koffer. Sie hatten sich nur auf ihrer Reise irgendwo verklemmt gehabt. ZUM GLUECK! Also raus aus dem Flughafen und da stand dann auch schon unser Taxifahrer mit einem Schild in der Hand. Mein Name war zwar falsch geschrieben, aber es war noch ertragbar und wir waren dankbar, dass er da war und wir kein Taxi suchen mussten. Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt (gefuehlte 2 Stunden - was an einem „HUNGER“ quaengelnden Menschen neben mir  oder am immer wieder wegen Handys am Ohr nervtoetend langsam fahrenden Fahrer liegen koennte) kamen wir wohlbehalten im Viet Anh Hotel an und nach der Organisation des naechsten Tages (Ausflug nach Halong Bay ) und des naechsten Abends (Tickets fuer das Water Puppet Theatre ) gings nach der Stippvisite des Zimmers zum Essen. Das Zimmer war gross und hoch und es stank nach Mottenpulver hatte keine Fenster (wer braucht schon Tageslicht und frische Luft) und war direkt hinter der Rezeption (was, ihr ahnt es schon zu leichten Schlafproblemen meinerseits fuehrte). Das Essen wiederum im 69 war hervorragend aber etwas hektisch, da das Restaurant kurz vorm Schliessen war und wir auf den letzten Druecker aber noch ein sehr leckeres Essen bekamen. Danach ab ins Hotel und ueber Umwege ins Bett und ... liiihhh laut draussen. Ich hatte dummerweise meine Ohrstoepsel kurz unters Wasser gehalten, da sie mir dreckig vorkamen und nun funktionierten sie nicht mehr richtig. Aetzend! Martina war noch ein bisschen am lesen als ich versucht habe trotz Licht (ich habe glaube ich schon mal erwaehnt, dass ich auch mit Licht nachts auf Kriegsfuss stehe) einzuschlafen. Als ich dann die Augen noch mal leicht geoeffnet hatte, war das Licht immer noch an. Ich mich umgedreht und was muss ich da sehen. Martina mit Buch auf dem Gesicht eingeschlafen und Licht an. Also raus aus dem Bett. Buch weg. Licht aus und versuchen einzuschlafen. Nach einer verzweifelten Weile tat dann wenigstens einer meiner Ohrstoepsel und ich konnte doch einschlafen und verhaeltnismaessig gut durchschlafen. Morgens ging es recht frueh aus den Federn, da wir puenktlich zu unserem Ausflug abgeholt werden sollten und es war wirklich so. Der Fahrer war sogar 15 Minuten zu frueh und so mussten wir unser absolut brilliantes (naja sagen wir der toast war gut – vom rest sprechen wir besser nicht) Fruehstueck hektisch verlassen und los ging es Richtung Halong Bay. Dort dann nach einiger Warterei und schon einer Ahnung, dass das Wetter nicht unseren Erwartungen entsprechen wuerde, aufs Boot. Die Fahrt war sehr beeindruckend vorbei an tollen Felsformationen. Wir haben ein Fischerdorf besucht und dann sind wir mit kleinen Booten durch Caves in kleine Buchten gefahren. Toll. Schaut euch die Bilder an. Ich hoffe, dass ihr einen Eindruck bekommt davon. Nach einem Lunch ging es wieder runter vom Boot hoch in eine Hoehle. Diese Hoehle ist Weltkulturerbe und atemberaubend. Riesengross! Tolle Stalagmiten und Stalagtiten. Sogar eine kleine Fontaene entspringt mitten in der Hoehle. Ich kann es leider nicht besser beschreiben und hoffe auf die Wirkung der Bilder. Nach dem Besuch der Insel ging es wieder Richtung Kueste und dann wieder mit dem Bus zurueck nach Hanoi.

Unterwegs wurde uns dann doch die Zeit etwas lang und zwischen den Schlafversuchen machten wir uns dann immer wieder Sorgen, dass wir es nicht rechtzeitig zum Water Puppet Theatre schaffen wuerden. Aber es wurde alles gut und wir hatten noch genug Zeit fuers Internet, Umziehen und Essen gehen. Das Essen war wieder sehr lecker und so machten wir uns gestaerkt auf zum Theater. Das Theater war sehr lustig, interessant und hat sich 100 %ig gelohnt auch wenn ich muedigkeits- und kopfschmerzbedingt (hat mich den ganzen Tag gepklagt gehabt) etwas gelitten habe. Ich war so froh als ich endlich im Bett und ... als ich dank Martina den Nachtportier davon ueberzeugen konnte, dass man nachts nicht mehr laut Musik hoeren muss. Meine Ohrstoepsel funktionierten dann beide wieder und ich konnte bis zum morgen gut schlafen.

Am Sonntag stand dann Hanoi Sightseeing auf dem Programm, aber erstmal lecker Fruehstuecken in einem netten Cafe. Hier merkt man auch sehr deutlich noch den franzoesischen Einfluss. Das Fruehstueck war lecker und kurz danach ging es anfangs schlendernd (wir mussten soviele Fotos machen) und dann ziemlich stramm Richtung Ho Chi Minh Mausoleum, da im Reisefuehrer stand, dass das nur bis 10:15 offen hat und wir waren natuerlich wieder zu spaet und sind natuerlich in einem grossem Bogen wieder von der falschen Seite rangelaufen und wurden natuerlich wieder von Soldaten von unserem Weg zurueck gepfiffen um ueber den richtigen (natuerlich maechtig weit aussen rum zu laufen und dabei waren da noch nicht mal Zeichen, das man da NICHT rumlaufen darf) Weg zum Eingang zu gelangen. Dann erstmal durch die Sicherheitsschleuse. Wasser durfte man natuerlich auch nicht mit reinnehmen und die Kameras musste man samt Handys abgeben. Dann durften wir uns endlich am Mausoleum anstellen und queuen. Wurden natuerlich auch noch einmal aus der Schlange rausgezogen, um die Taschen extra kontrolliert zu bekommen. Beim queuen kennen die Asiaten ja dann auch nichts und ruecken einem uebel auf den Leib. Ich hasse das! Und alles um einen toten Menschen anzuschauen und er sieht es wie aus Wachs und ich gebe zu er ist gut konserviert, aber mehr meiner Meinung auch nicht. Fuer die Vietnamesen ist es aber ein grosses und wichtiges Ereignis Ho Chi Minh anschauen zu koennen. Nachdem wir dann es geschafft hatten die ganze Zeremonie ohne Haenden in den Taschen (VERBOTEN!) zu ueberstehen und wir die Kameras wieder hatten, ging es Richtung One Pillar Pagoda und ... dann Richtung Klo, wo Martina sich ihr Fruehstueck nochmal durch den Kopf gehen liess. Warum? Keine Ahnung wahrscheinlich hat sie den Ananassaft zum Fruehstueck nicht vertragen. Das Klo war auch schick, mal abgesehen vom hygienischen Aspekt (baehhh) stand mitten im Klo ein Baum (siehe Fotos) und die Tueren gingen nicht abzuschliessen, aber das ist nun auch kein Grund die Tuer garnicht mehr zu schliessen, wie es eine Einheimische in unserer Anwesenheit machte. Sehr strange! Durch diesen kleinen Zwischenfall und die Zwangspause danach, schafften wir es leider nicht mehr zum Residential Palace. Der hatte dann Mittagspause von 12 bis um 14 Uhr und wir wollten nicht warten, sondern haben uns mit Motorraedern zur St. Joseph Kathedrale fahren lassen. Die Fahrer haben uns auch gleich bereitwillig alle Sehenswuerdigkeiten am Weg (vorallem die Militaereinrichtungen und die Botschaften) erklaert. Sehr praktisch so was. Die Kathedrale ist maechtig und den ganzen Tag ueber finden Gottesdienste statt an denen man einfach teilhaben kann. Die Vietnamesen sind auch erstaunlich Liturgiefest und alle nehmen aktiv an dem Gottesdienst teil. Beeindruckend!

Nun ja inzwischen war es schon spaeter und wir machten uns auf die Suche nach was zu essen. Wider Erwarten waren wir damit natuerlich erfolgreich und nach der Staerkung machten wir uns an die Neverending Story wie bekommen wir in Hanoi eine Dirty Dancing DVD (background zu dieser geschichte ist lang und irgendwie hab ich den anfang auch vergessen, aber nun ja wir mussten dringend einen solchen film erstehen) zu bekommen. Nach gefuehlten Dutzenden DVD Shops haben wir es dann tatsaechlich geschafft und konnten uns stolz den naechsten Programmpunkten widmen. Wir besuchten den kleinen Tempel auf einer Insel im See, dessen Name mir gerade entfallen ist. Sowohl vom Tempel als auch vom See. Hoan Kiem See. Der Tempel ist sehr klein, aber umso orgineller. Hier fand auch gerade eine Zeremonie von weiblichen buddhistischen „Schwestern“ statt und Martina und ich trauten uns im ersten Moment nicht rein, da wir nicht stoeren wollten. Aber da wurden wir auch schon freundlich aufgefordert einzutreten und zu zuhoeren. Sehr interessant und so friedlich. Eine sehr beeindruckende Religion. Auf dem Weg nach draussen kamen wir noch an einer mumifizierten Riesenschildkroete vorbei, die im See gelebt hat und von der es angeblich noch eine im See geben soll.

Dummerweise habe ich unterwegs irgendwo meine Karte liegen lassen, so dass wir nun nur mit einer schlechten Reisefuehrerkarte ausgestattet weiterziehen mussten. Also suchten wir uns wieder zwei Motorraeder und besser liessen von einem Rikschafahrer suchen (sind dort alle sehr hilfsbereit) und wurde von diesen zur Ambassadors Pagoda, dem buddhistischen Zentrums Vietnams gefahren. Diese Pagoda ist wesentlich groesser als die anderen beiden, die wir vorher gesehen hatte und auch sehr beeindruckend. Auch hier ist mir die friedliche Atmosphaere extrem aufgefallen.

Nachdem nun Martina ihren Plan gefunden hatte machten wir uns auf dem Rueckweg zum Hotel. Natuerlich blieb noch Zeit fuer eine Kaffeepause und fuers Photo machen. Ein klein wenig Shopping war auch drin im Zeitplan und absolut puenktlich landeten wir im Hotel, wo es nach einer Dusche auch schon Richtung Flughafen los ging.

Am Flughafen stellten wir dann fest, dass wir ja oh schreck Flughafengebuehren zahlen muessen und kein Geld mehr hatten. Also ich losgeflitzt einen funktionieren Geldautomaten suchen und noch ein paar hunderttausend Dong holen. Dachten dann das wuerde auch fuers essen noch reichen. Weit gefehlt uns fehlte ca. ein halber Euro und auch das Angebot noch ein paar Singdollar draufzulegen half nichts. Ich wieder meine Visa gezueckt. Also hatten wir noch Geld uebrig und das investierte ich dann in Schokolade fuers Office. Hat genau gereicht und nach geringer Wartezeit machten wir uns abends um neun auf Richtung Singapore. Der Flug war voll und somit war ein erholsamen Schlaf nicht zu denken. Ganz zu schweigen davon, dass wir auch noch gefroren haben wie nochmal was. Baehhh!

War ich froh als ich gegen 2 Uhr morgens endlich in meinem Bett war.

FAZIT: eine absolut lohnenswerte Reise und perfekt fuer einen Wochenendtrip. Die Stadt ist sehr charmant und hat viele nette kleine, verwinkelte Gaesschen und aber auch grossartige Alleen. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit und machen es einem sehr leicht sich zurecht zu finden. Interessanterweise tue ich mich inzwischen mit dem Rechtsverkehr doch schon recht schwer.

@ Sabine: ich hoffe, dass der Bericht lange genug geworden ist. Ein weiterer ist noch in der Pipeline also du bekommst genug zu lesen. Und fuer alle anderen Sabine ist schuld, dass ihr soviel lesen muesst

7 Kommentare 5.3.07 16:42, kommentieren

Insel und mee(h)r

Nun muss ich mich nach dieser langen Zeit mal an meinen Blogbericht machen und da ich gerade am Flughafen auf meinen Flieger warte nutze ich die Zeit doch gleich mal.

Am Freitag bin ich unruhig wie ein Tiger im Office durch die Gegend gelaufen bis ich gegen 15 Uhr aufgegeben habe, um dann endlich die Rasselbande (bestehend aus Nata, Ilona, Susanne und Nils) im Hostel zu begruessen. Zum Glueck hatte sich meine angesetzte Telefonkonferenz mit Korea um ein paar Tage verschoben, so dass ich recht frueh gehen konnte. Der Empfang im Hostel war herzlich und ich habe mich so gefreut euch alle hier begruessen zu koennen. Unbeschreiblich das Gefuehl. Nach dem ersten kurzen Austausch der Informationen machten wir uns auf Richtung Little India um dort bei einem Inder was zu essen. Das Essen kam nicht bei allen gut an, aber das Naan Brot (vorallem mit Cheese und Garlic) machte doch alles wieder wet. Danach ging es dann noch tiefer nach Little India hinein, um bei Mohicans noch ein Bier oder aehnliches zu trinken. Gegen 23 Uhr bin ich dann todmuede Richtung Wohnung, um noch zu buegeln, zu telefonieren (geht dank einer heissen Konstruktion inzwischen parallel) und meinen Koffer fuer die Insel zu packen. Gegen 1 Uhr war ich dann auch im Bett und man hoere und staune ich hatte doch tatsaechlich diesmal nichts vergessen.


Am Samstag morgen haben wir uns dann alle (d.h. die Rasselbande, Martina, Nadine und ich) nach einigem suchen und Kaffee einsammeln im Delifrance auf der Faehre nach Batam eingefunden. Die Ueberfahrt verlief diesmal ohne Probleme (im Gegensatz zu Weihnachten) und wir kamen wohlbehalten in unserem Resort auf Batam an. Dort spaltete sich die Gruppe dann auf. Martina und Nadine holten ihren fehlenden Schlaf nach und der Rest entspannte sich am Pool, dann im Bett (okay nicht alle, gell Nils und Nata) und spaeter bei einer Massage. So erholt waren wir abends fit fuer unser Chinese New Year Diner. Das Essen war gut, obwohl die Rasselbande zum Teil mit einer Abneigung gegen Reis zu kaempfen hatte. Der Abend nahm dann nach dem Abstieg des Hundes und dem Aufstieg des goldenen Schweines (wir befinden uns im Jahr des Schweines) und einem spektakulaeren Feuerwerk (5 Raketen) ein recht schnelles Ende Richtung Bett.
Das fruehe zu Bett gehen hatte bei Nata und mir die Folge, dass wir am naechsten Morgen um 7 Uhr wach waren und uns schon mal Richtung Pool aufmachten, um dann hungrig auf die anderen und das gemeinsame Fruehstueck zu warten. Den restlichen Tag verbrachten wir an dem herrlichen Pool mit teilweise "faerbenden" Folgen. Nils wurde rot (selber schuld (-; ), Nata roeter (weiss auch nicht warum) und der Rest hatte nur ein paar verbrannte Stellen. Gegen nachmittag war daher, dass Sonnenbaden beendet und wir haben es uns nach einem spaeten Lunch im Hotel bequem gemacht. Durch die Tatsache, dass Nils und Nata besser nicht in die Sonne sollten wuchs der Gedanke am naechsten Tag zum beruehmt beruechtigten Shoppen aufzubrechen. Martina und Nadine blieben tapfer am Pool und der Rest machte sich mit dem Hotelbus auf zu einer Shoppingmall, die aber unseren Anspruechen nicht genuegte und somit suchten wir kurzerhand ein Taxi, dass uns zur Batam Mega Mall brachte. Schon besser! Ich kannte die Mall schon von meinem Ausflug mit Olga im Dezember und somit wusste ich schon wo die begehrten Stellen fuer Ralph Lauren Polos und ganz wichtig die Kinderklamotten fuer Anna und Tobi sind. Was soll ich sagen wir waren sehr erfolgreich. Susi hat sich in einen Kaufrausch gekauft und selbst Nils der hartnaeckig proklamiert hatte er brauche nichts konnte an zwei Teilen nicht vorbei gehen und war sogar der erste der den Geldbeutel gezueckt hatte. Gegen halb sieben vielen wir dann gluecklich und zufrieden wieder im Hotel ein. Das Abendessen nahmen wir diesmal beim Japaner ein, da die Begleitmusik im Haupthaus des Hotels nicht zu ertragen war. Ich hab selten einen soooo guten Salat gegessen. Ich werde mich in Deutschland die ersten 2 Wochen nur von Salat ernaehren. Dieser gekochte Gemueseschweinkram geht einfach garnicht.
Am Dienstag hiess es dann nochmal Pool und entspannen, wobei grade In und ich ein ueber den Pool gespanntes Doppelseil extrem funny fanden und stundenlang im Pool abhingen. Nachmittags ging es dann mit der Faehre wieder nach Singapore zurueck. Abends hatte dann vorallem Susi extremes verlangen nach dem guten Naan Brot also kehrten wir kurzerhand nach einem Zwischenstop im Hostel nochmal beim Inder ein.

Die letzten zwei Tage des Besuches der Krabbelgruppe verbrachte diese mit dem ueblichen Sightseeing und ich mit arbeiten.
Am Mittwoch abend hiess es dann ganz traditionell Insomnia und vorher LauPaSat. Nata wollte unbedingt wissen, wo ich (partymuffel) meine Mittwoche mit solcher regelmaessigkeit verbringe, um ihre Ueberredungskuenste fuer Stuttgart anzupassen (Schatzi ich schwoere ich werde wieder spiessig, wenn ich wieder in Deutschland bin). Das Insomnia kam so gut an beim tanzenden Teil der Reisegruppe, dass In und ich diese um 12 beim zappeln liessen und uns Richtung Bett aufmachten.
Am Donnerstag hab ich dann nach meiner erfolgreichen Telefonkonferenz mit Korea (sind das genung Infos ueber mein Praktikum - ich verspreche naechste woche schreibe ich mal wieder ueber mein Officeleben) meinen grossen Handgepaecktrolley geschnappt um mich mit der Rasselbande vor deren Rueckflug in der NAB zu treffen. Ich haette mich nicht stressen brauchen, da die anderen vorher ihr Gepaeck eingecheckt hatten und daher ne habe stunde zu spaet kamen. Nach einem Besuch im Foodcourt ging es dann hoch in den 70. Stock und die Rasselbande war begeistert. Die Coktails waren gut wie immer und so ging der Abend viel zu schnell vorbei. Gegen 9 Uhr machten wir uns dann auf Richtung MRT und da ich den Abschied am Flughafen nicht ueberstanden haette, verabschiedete ich mich schon an der MRT von meiner Rasselbande. Die vier nahmen sich dann auch meines Koffers an der gefuehlt mit allerlei Geschenken schon mal nach Hause fliegen durfte (Vielen Dank fuer eure Muehe).
Was bleibt zu sagen ich vermisse euch und haette doch eure Tickets zerreissen sollen, damit ihr hierbleibt. Es war so schoen euch hierzuhaben und so schwer euch wieder ziehen zu lassen. Das ist echt hart dazustehen und sehen zu muessen, dass ihr wieder nach Deutschland fliegt (ohne mich). Nun zaehle ich die Tage bis Sandra hier im Maerz ankommt und bis ich wieder nach Deutschland zurueck fliegen kann.....

1 Kommentar 24.2.07 11:46, kommentieren