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Inseln, Strand und Meer

Hier also der nicht mehr allzu spannende Bericht unseres Relaxingteils des Urlaubs.

Anreise nach Koh Samui. Wie gesagt die Anreise klappte erstaunlich gut und das Hotel war nicht berauschend aber in Ordung. Die Gegend um den Pool und der Restaurantbereich waren neu angelegt und sehr schoen, um sich dort in die Sonne (unter den Schirm zu legen). Das Meer war herrlich mit tollsten Wellen. Nachmittags versuchten wir dann den Transfer nach Koh Pagn Ngan zu organsieren. Und es klappte nicht auf Anhieb. Ich hatte extra noch eine Mail an das Hotel auf Koh Pagn Ngan geschickt gehabt und nachgefragt wie wir am Besten von Koh Samui auf die andere Insel und zum Hotel kommen. In der Antwort stand wir sollen zu einem Pier im Norden von Koh Samui (Maenam) fahren und dort ein Longtail Boat nehmen, dass uns dann direkt an der Bucht Than Sadet rauslassen wuerde an dem auch das Hotel liegt. Soweit so gut. Wir hatten aber die Rechnung ohne die Frau an der Rezeption in unserem Hotel auf Koh Samui gemacht. Diese erklaerte uns: 

1. Den Pier gibt es nicht

2. Gibt es eine solche Boattour nicht

3. Haette sie mit anderen Hotels auf Koh Pagn Ngan gesprochen und keiner wuerde dieses Boat kennen und

4. wir sollen doch lieber ihr kombiniertes Taxi-Boot Tocket nach Thong Sala nehmen (nachtigall ich hoer dir trapsen)...

Wir sind aber stur geblieben. Haben der Dame die Mail und die Seite auf der Homepage des Hotels gezeigt und ihr erklaert wir brauchen nur ein Taxi nach Maenam und der Rest wuerde sich dann finden. Nach langen Disskussionen und einem "sie wuerde sich ja nur sorgen um uns machen" bekamen wir dann ein voellig ueberteuertes Taxi nach Maenam. Am naechsten Morgen ging es also im Regen los. Die Taxifahrt dauert dann auch nur eine halbe Stunde statt einer ganzen Stunde und der Taxifahrer hat nach einem Telefonat (ich glaube mit unserem Hotel) den Pier in Maenam auch auf Anhieb gefunden. Da wir noch ordentlich Puffer eingebaut hatten, sassen wir da noch ueber eine Stunde rum, aber das Boot fuhr und wir waren sehr beruhigt. Man zweifelt ja manchmal schon an seinem Verstand . Die Ueberfahrt versprach dank des Wetters wacklig zu werden. Und das mir mit meiner Seekrankheit. Also Hoerbuch auf die Ohren (oder auch Musik zum Mitsingen fuer die harte Zeit) und das Beste hoffen. Es hat geklappt ich habe mein Luxusfruehstueck bei mir behalten. Sandra war dank des Bootes und der Lautstaerke ein bisschen Kopfschmerz geplagt... also fit waren wir beide nicht.

Dann wurde es lustig. In der Bucht vor unserer mussten die anderen Mitreisenden doch tatsaechlich ins fast offene Meer springen und an den Strand schwimmen. Das Gepaeck wurde in kleine Beutel gesteckt und mit dem Paddelboot transportiert. Ahhh Panik und das mit unseren grossen Ruecksaecken. Also alles was wichtig war raus und irgendwie versucht wasserdicht zu verpacken. Nicht so einfach...  Aber an unserer Bucht stellte sich raus, dass das Boot bis an den Strand fahren konnte und wir somit recht einfach von Bord klettern konnten und unsere Sachen trocken blieben.

Nach kurzer Orientierung fanden wir dann auch das zum Hotel gehoerend Restaurant (Reggae Bar). Die Besitzerin schaute uns etwas verwirrt an. Ich gab ihr total ueberzeugt unsere Confirmation. Sie stutzte und dann sagte sie wir seien zwei Tage zu frueh. Upssss ich hatte mich beim buchen mit den Tagen verzaehlt. Was nun. Kein Problem! Es seien genug Bungalows frei und wir bekamen sogar einen Twin Room und so wie wir es wollten "on the rocks". Nach einem beschwerlichen Weg mit den grossen Rucksaecken durch Felsspalten mit einer Hoehe von 1,2 m zu kommen. Uff anstrengend. Und dann Trepp hoch und wieder runter usw. (ich zeige euch zuhause mal Fotos). Aber es hat sich gelohnt. Bungalow on the rocks. Blick aufs Meer. Mit eigenem Bad (mit Felsen mitten drin) und an einer Wand auch nochmal Felsen. So wie wir es wollten. Die Moskitonetze liessen spannendes erahnen und vorallem die Loecher darin.

Naja wir also erstmal uns eingerichtet und dann einen Happen gegessen (den ganzen wieder zurueck). Beim Essen haben wir dann lustigerweise eine Urlauberin aus unserem Hotel auf Koh Samui getroffen. Sie war ueber Thong Sala gekommen und hat ein Vermoegen  fuer das Taxi bezahlt und hat auch 2 Stunden laenger gebraucht . Der restliche Tag troepfelte so dahin (vorallem weil es auch draussen troepfelte - igitt Regen im Paradies).

Die Nacht war nicht so ruhig wie erhofft. Es stuermte und somit war das Meer verdammt laut. Ich habe noch wirr getraeumt und dann hatten wir auch noch ein Tier in/unter unserem Bungalow das abartig laute Geraeusche machen konnte. Unglaublich, da erzaehle mir noch einer Natur sei leise. Da gab es auch kleine Kaeffer (oder aehnliches) die haben einen solchen Laerm gemacht. Das jeder Wecker harmlos dagegen. Morgens fing es dann auch noch uebel zu regnen und zu gewittern an. Naja wir hatten ja zum Glueck nicht viel vor, da war es uns egal. Nach dem Fruehstueck sind wir gleich mal ins Meer gehuepft und haben uns an den Strand geknallt. Aber die Freude war getruebt. Es regnete wieder gegen mittags. Also eine lange Lassi (Yoghurtdrink) Pause und warten. Gegen nachmittag wurde es besser und wir huepften nochmal in die wirklich hervorragenden Wellen. Tolle Sache.

Die naechste Nacht war schon etwas ruhiger und somit bekamen wir etwas mehr Schlaf (ich habe doch tatsaechlich mir Ohrstoepsel schlafen muessen, da es sonst zu laut war). Am naechsten Morgen wurden wir vom Regen geweckt. baehhh. Nochmal umdrehen. Lesen. Und dann in einer Regenpause zum Fruehstueck. Derweil hatte das Wetter ein Einsehen mit uns und die Sonne kam raus. Einem herrlichen Beachtag stand nichts mehr im Wege. Das Wetter blieb auch so schoen am naechsten Tag. Das einzig erwaehnenswerte fuer den naechsten Tag war, dass sich uns unser Haustier Georg, das Gecko vorstellte. Der kleine Freund wohnte in einem Hut, der im Bungalow an der Wand hing. Naja er frisst Moskitos und daher durfte er bleiben. Ob er nun auch diese Laute nachts von sich gab wissen wir nicht und werden wir wohl auch nicht mehr rausbekommen. Ach ja am letzten Tag rafften wir uns auch noch zu einem Wasserfallspaziergang auf und wir wurden morgens vom Sonnenaufgang ueber dem Meer geweckt, den wir im Bett liegend aus dem Fenster schauend, anschauen konnten. Toll.

Und schon waren unsere Tage auf Koh Pagn Ngan schon wieder vorbei. Die Reise nach Krabi mit Taxi, Faehre und Klapperbus war nicht so angenehm, klappte aber recht gut.

Den gestrigen Tag haben wir mit einer 4 Inseln Tour rumgebracht. Die Tour war nicht so toll wie meine Speedboottour. Leider. Aber wir haben noch ein paar nette Leute kennengelernt und ein bisschen Farbe getankt. Abends stellten wir dann fest, dass die Sonne hier in Krabi viel kraeftiger ist und es somit auch schon wieder ziemlich heiss ist (zu heiss?). Da waren wir doch beide froh, dass wir unseren Relaxingteil in Koh Pagn Ngan gemacht haben und nicht hier auf Koh Phi Phi oder Koh Lanta.

Heute geht es nach Singapore und dann noch zweimal schlafen...

Weiss nicht, ob ich mich vor Deutschland nochmal melde, aber aus Deutschland gibt es dann auf jeden Fall als eine letzte Tat dieses Blogs die Fotos von der Reise...
   

18.4.07 05:55

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Andy (18.4.07 11:21)
Natur ist schon eklig! Es geht doch nichts ueber feinste Industrieromantik!?!?


Jelena (19.4.07 04:18)
Natur ist schon okay. Es darf mir nur niemand mehr erklaeren in der Nautr sei es leise. Hahhh! Von wegen! Da ist der Laerm der Grossstadt zum Teil nichts dagegen.


Ruth Reuss (19.4.07 17:50)
Natur ist schön und wenn man von einem Tier geweckt wird noch interessanter, hauptsächlich wenn man nicht weis was für ein Tier das ist.

Schade, daß Dumin Deutschland nicht auch von so einem Tier jeden Tag geweckt wirst.
Oma

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