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good by 2006 - welcome 2007

HAPPY NEW YEAR!!! Euch allen... ich wünsche Euch nur das Beste und davon ganz viel

Nun was gibt es zu berichten...

Am Samstag waren Martina und ich erfolgreich, was unsere gemeinsame Urlaubsplanung angeht. Wir starten nochmal einen Versuch in Bintan (d.h. ich starte einen neuen Versuch - der Rest war noch nie dort). Nach einem ernüchternden Versuch in einem Reisebüro, das definitiv kein Business mit uns machen wollte, sind wir in das Reisebüro gewandert, in dem ich mit Tom auch schon war. Dort wurden wir zuvorkommend behandelt und nachdem wir darauf aufmerksam gemacht wurden, das zu Chinese New Year noch Regenzeit ist und daher Strandurlaub in den anderen erreichbaren Ländern nicht sicher ist, haben wir uns für Bintan entschieden. Diesmal wird es ins Bintan Nirwana gehen. Nach einigen Kämpfen mit meiner Visakarte, haben wir es dank Martinas Karte dann geschafft die Reise zu buchen. Danach hab ich dann versucht meine Webcam abzuholen, das hat leider nicht geklappt. Dafür bekomme ich sie jetzt zu geschickt.

Am Sonntag haben wir uns nach einigen Verwirrungen durch Sue und Jens und dank des Day-Savers Soon Kiat abends bei einem Deluxe Japaner zum essen wieder gefunden. Soon Kiat kam dann gleich seiner männlichen Day-Saver Rolle den ganzen Abend lang nach, in dem er sehr zuvorkommend bestellt und auch ansonsten alles organisiert hat. Das Essen war super lecker...

Wir sind dann nach dem Essen vom Clarke Quay über die Brücke weiter zum Boat Quay gezogen und haben in einem tollen Weinlokal einen Tisch bekommen. Dort sind dann auch noch überraschenderweise Sue und Jens zu uns gestoßen. Mitternacht rückte näher und wir bekamen vom Restaurant eine Tasche mit einer tollen Maske und Tröten geschenkt (siehe Fotos), die uns dann darüber hinwegtrösteten, dass wir das Feuerwerk nicht sehen konnten (in Singapore wird nur am Hafen geschossen - private Feuerwerke sind verboten). Nach ausgelassenem Happy New Year-Gewünsche in alle Richtungen sind wir gegen halb eins ins MoMo weitergezogen. Dort war es sehr voll und ich habe dann nach einiger Zeit und einem ausgiebigen Besuch der Toilette (nicht was ihr denkt - die ist der Deluxe mit Sofas in der Mitte und mit Fotos von wenig bekleideten Männern an den Türen einen längeren Besuch wert) nach einiger Zeit den Rückzug angetreten. Hab gleich ein Taxi bekommen, da die charming Taxifahrer hier eine Frau nie alleine stehen lassen, egal wieviele andere sonst noch auf ein Taxi warten .

 
 


Am Montag stand eigentlich essen und Kino gehen am Marina Square (Tipp von Soon Kiat) an, leider lief der Film den wir sehen wollten nicht. So blieb es beim lecker essen. Hab aus lauter Frust darüber, dass wir nicht im Kino waren eine DVD gegenüber in dem Shop ausgeliehen. Das war sehr lustig, da ich bei der Anmeldung meine Handynummer mal wieder nicht wusste (und Sandras kleiner Helfer, in dem alles steht, lag zuhause). Die nette Verkäuferin hat mir dann ihre Nummer gegeben und ich konnte sie anrufen und meine Nummer so rausbekommen. Klasse! Das war geschafft. Ich habe dann stolz "Stolz und Vorurteil" nach Hause getragen. Hatte an diesem Tag grad das gleichnamige Buch von Jane Austen fertig gelesen (Traugott deine Bücher sind alle schon ausgelesen - waren aber tolle Bücher diesmal, vorallem Jane Austen). Zuhause klappte es dann mit der DVD auf anhieb ... nicht. Und auch weitere Versuche am nächsten Tag blieben fruchtlos (aber mein netter alles-wissender-Kollege Michael konnte heute mit einem unschlagbaren Tipp abhilfe schaffen).

Am Dienstag (den hatten wir dank einer sehr schönen Regelung hier in Singapore frei - wenn ein Feiertag, in diesem Fall ein Chinesischer Feiertag, auf ein Wochenende fällt wird er am ersten Werktag danach nachgeholt *tolle-sache*) bin ich dann mit der MRT durch die ganze Stadt zu Martina gefahren, um einen Tag an ihrem sehr schicken und großen Pool zu verbringen und einen neuen Kinoversuch zu starten. Kino klappte nicht auf Anhieb, aber der Pool ist toll und schlafen kann man da... Dank der Zeitung konnten wir dann abends doch noch in den lange angestrebten Kinobesuch starten. "The Holidays" mit Jude Law muss ich mehr sagen

Das war ein schöner Ausklang unseres langen Wochenendes...

Muss jetzt ins Bett... Fotos stelle ich morgen rein

1 Kommentar 3.1.07 15:53, kommentieren

Parks und Meer

Das erste Wochenende mit Sonnenschein und dadurch sehr hohen Temperaturen musste gleich für Outdoor-Aktivitäten herhalten...

Am Samstag war ich an der East Coast . Das ist ein Park direkt am Meer. Er ist nicht sonderlich breit aber 5 km lang und man kann da Fahrräder und Skates leihen und durch die Gegend fahren. Haltet euch fest. Jelena (= Fahrradhasserin) ist 2 Stunden durch den Park geradelt. Macht hier richtig Spass, da 1. sehr flach und 2. die komischen Asiaten dahinkriechen (die können alle kein Fahrraed fahren und wissen auch nicht, das man den Sattel auch auf die Größe anpassen kann - das sieht sowas von lustig aus, wenn die alle auf den viel zu niedrigen Sätteln dahinradeln ). Auch spannend ist das der Park bis zum Flughafen reicht und über einem dann die Flugzeuge starten und landen. Hab mir dann noch ein Essen gegönnt und mich ans Meer gesetzt und das herrliche Wetter genossen. PRIMA

Am Sonntag hab ich mich dann einigem hin- und herüberlege, ob shoppen (brauchte noch einen kleinen Trolley für meinen ersten Businesstrip, aber dazu später mehr) oder Park, doch für den Park entschieden. Ich war im

Singapore Botanic Garden . Ein toller Park im Herzen von Singapore. Er hat ein Highlight nämlich The National Orchid Garden. Für 1 S$ durfte ich dieses verzauberte Reich betreten. Toll! Orchideen über Orchideen der verschiedenen Arten mit Geruch (und was für ein Duft) und ohne. Eine Farbenpracht unglaublich. Habe ein paar Fotos bei Web.de reingestellt. Ich hoffe es kommt nur ansatzweise rüber wie toll das ist. Ich war das erste Mal dankbar für die große Speicherkarte in meiner Digicam (hab insgesamt 400 Fotos gemacht). Bin dann noch durch den Park gewandelt. Hab mich einfach treiben lassen immer am Schatten entlang, da es schon sehr heiß ist so in der Sonne und bin dann noch im Evolution Garden gelandet. Hier wird der Evolutinsverlauf mit dem Auftreten, vorallem der Pflanzen nachgebildet und erklärt. Sehr nett gemacht und doch auch mal wieder gut sich darüber klar zu werden, was wann entstanden ist. So nun das war es von dem letzten Wochenende. Der Indienbericht steht schon... hat aber andere Zwischentöne, muss noch ein bißchen meine Eindrücke setzen lassen und stelle ihn dann die Tage online. Wünsche Euch eine schöne Woche

2 Kommentare 10.1.07 15:19, kommentieren

Fotos aus Dezember

Für alle die sich nicht vor langen Ladezeiten fürchten habe ich hier alle Fotos aus Dezember .

Viel Spass beim Anschauen...

10.1.07 15:57, kommentieren

Miss *Tschilina* in India

Der Business trip in eine andere Welt…
Der Hinflug nach Mumbai gestaltete sich sehr entspannt. Der Check-In und die Wartezeit am Flughafen waren dank Franks Raffles Class kein Problem. Der Flug (fuer mich in der Economy Class) war sehr angenehm, da das Flugzeug nicht voll war und ich drei Sitze fuer mich alleine hatte und daher nach dem Essen und Raeuber Hotzenplotz (der laeuft doch tatsaechlich bei Singapore Airlines) konnte ich noch 2 Stunden schlafen. Das war wie sich spaeter herausstellte eine weise Entscheidung. Mit der Landung fingen die Probleme an. Erstmal hatten wir eine Stunde Verspaetung und dann haben wir am Gepaeckband Franks aufgegebenen Koffer erst nach 20 Minuten gefunden. Irgendein netter Mensch hatte das VIP Gepaeck vom Band genommen und so ungluecklich platziert, dass es auf den ersten Blick nicht zu finden war. Der Abholservice der Kollegen aus dem Office hatte trotz der langen Verzoegerung aber problemlos geklappt. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir endlich um 1 Uhr nachts ( halb vier Singapore Zeit) im

Hilton an. Das Hotel soll angeblich das Beste in Indien sein. Das kann ich nicht bestaetigen... Den als wir ankamen, wurde es an der Rezeption hektisch. Unsere Zimmer waren noch nicht fertig. Die nette Dame am Empfang hat uns dann auf einen Trink in die Bar eingeladen und uns gebeten doch 10 Minuten Geduld zu haben. Nach 45 Minuten machten wir uns dann doch leicht veraergert Richtung Rezeption auf, wo wir nochmal vertroestet wurden. Frank hat dann mit ueberzeugender Mine verhandelt, dass wir (bzw. Siemens) diese Nacht nicht zu zahlen brauchen (was bei den gepfefferten Preisen, schon ganz ordentlich ist – mein Zimmer hat immerhin 300 US$ gekostet). Nun ja um kurz nach 2 Uhr ging es dann auf die Zimmer, meines lag im 30 Stock mit einem tollen Blick auf die Stadt und ein bisschen auf das Meer. Die Zimmer sind fuer ein Hotel dieser Klasse aber sehr klein (im Copthorne in Singapore war das Zimmer und auch das Bad doppelt so gross).

Nach einer kurzen Nacht traffen wir am naechsten Morgen einen weiteren Kollegen aus Deutschland, der sich dann mit uns vom Hotel Richtung Office aufmachte (wiederum abgeholt von einem Kollege vom Office). Noch ein paar Worte zu den indischen Kollegen, die uns sehr nett und umsichtig betreut haben. Alles wurde fuer uns organisiert. Die Aussprache meines Namens verursacht mir von je her immer ein bisschen Bauchschmerzen und hier in Asien ist es, was das angeht die schlimmste Phase bisher. Das kriegen sie hier einfach nicht geregelt. Aber in Indien ist es richtig suess wie sie Jelena aussprechen "Miss Tschilina" und das ganz weich. Sehr nett, da kann ich ihnen die Verunstaltung meines Namens garnicht mehr uebelnehmen. Aber zurueck zum Thema.

Das darauffolgende Meeting zu beschreiben erspare ich mir und euch. Nur soviel es war sehr hilfreich und absolut informativ zu erfahren wie das DealerManagement in Indien gestaltet wird. Abends ging es dann mit allen Kollegen aus dem Office, die an diesem Tag an den Meetings teilgenommen hatten (Walter hatte parallel einen anderen Workshop) in ein hervorragendes Restaurant. Das Essen war sehr lecker und ein besondere Zugabe war, das man den Koechen beim zubereiten der beruemten Gaelig (ein besonderes Brot) und der Spiesse (nicht nur mit Fleisch sondern auch mit Gemuese und Prawns) zu schauen konnte. Nach einem Absacker in der Hotelbar ging es fuer mich dann gegen Mitternacht absolut erschlagen ins Bett.
Der Flughafen in Mumbai und ich werden definitiv keine Freunde. Frank hatte mich schon vorbereitet, dass am Flughafen viele Leute rumstehen, die dir das Gepaeck aus der Hand nehmen und dann fuer die Hilfe Geld wollen. Aber nicht nur dafuer wird die Hand aufgehalten, sondern auch fuer jegliche Hilfe, die angeboten wird. Der Flughafen ist absolut haesslich und schlecht organisiert (ich sitze gerade noch am Gate und warte aufs Boarding waehrend ich diese Zeilen schreibe). Nach dazu musste ich doch tatsaechlich meinen kleinen suessen und ganz neuen Trolley als Gepaeck aufgeben, da Laptoptasche und Trolley nicht wie sonst ueblich als Handgepaeck durchgehen. Arhhhhh Jetzt muss ich die superschwere Laptoptasche auch noch auf der Schulter durch die Gegend tragen. Die restliche Rueckreise gestaltete sich sehr einfach. Bis auf eine weitere einstuendige Verspaetung lief alles glatt und ich kam wohlbehalten wieder in Singapore an.
Das war der Reiseteil

Nun noch ein paar Zeilen zu Mumbai. Gesehen habe ich nicht viel nur eben auf den Taxifahrten, diese gingen aber quer durch die Stadt. Ich hatte aus meiner Jugendzeit ein Bild von Indien im Kopf, das sich aus einem Buch von Klaus Kordon gebildet hat. Die Realitaet ist viel schlimmer. Ein 12 jaehriges europaeisches Maedchen kann sich solche Dinge garnicht vorstellen. Ich weiss auch nicht, ob sich in den letzten Jahren irgendwas sensationell ins bessere oder schlechtere veraendert hat. Die Stadt ist unheimlich runtergekommen. Dabei sind die alten Haeuser von denen sehr viele gibt (anders als Singapore, wo die alte Haeuser alle abgerissen worden waren) von ihrer Art sehr schoen (Kolonialstil), aber vollkommen runtergekommen und wahrscheinlich auch nicht mehr zu retten. Das ist das aeussere Bild der Stadt, was aber viel schlimmer wiegt sind die Menschen. Slums mit verhungerten Kindern. Menschen die mitten in der Stadt auf der Strasse leben. Bettelnde Menschen. Frauen, die ihre halbverhungerten Kinder an das Autofenster halten um Geld zu bekommen. Kindheit zwischen Autobahn und Blechhuette auf einem Meter breiten verstaubten Stueck Boden. Ich hatte ein paar Fotos aus dem Auto gemacht, aber die Slums und die absolute Armut konnte ich nicht in Bilder fassen. Das schlimme ist, dass das Kastensystem zwar von der Regierung verboten wurde aber in den Koepfen weiter existiert und somit auch in den naechsten Generationen keine Besserung in Sicht. Die Leute sind so gefangen in ihrem denken, dass sie garnicht nach besserem Streben (ob es nun erreichbar ist oder nicht), da das die Religion verbietet.

Eine ziemlich verfahrene Situation die naechsten Jahre werden zeigen, ob die Regierung und die Bevoelkerung das in den Griff bekommt.

1 Kommentar 11.1.07 03:29, kommentieren

Menschen, Essen und Museum

Das naechste Wochenende und somit mein Besuch in Bangkok nahen und ich habe noch nicht mal das letzte Wochenende Revue passieren lassen.

Also los...

Am Freitag lernte ich beim Lunch Sandra, eine neue Praktikantin bei Siemens kennen. Sandra wohnt zufaelligerweise gleich bei mir um die Ecke. Wie praktisch  . Hab ihr dann meine Handynummer gegeben und so konnten wir uns am Wochenende gleich mal treffen.

Am Freitag abend bin ich dann nach der Arbeit noch ins Gym gestuerzt, um danach bei schuettendem Regen zur City Hall zu fahren, um mich Martina zum Abendessen zu treffen, bevor sie uebers Wochenende dem Wetter entfliehen sollte. Bis ich dort ankam war ich klatschnass  und das ich mir keine Erkaeltung eingefangen habe ist nur einem Wunder zuzuschreiben. Das Essen im Foodcourt war sehr lecker. Leider weiss ich vor lauter Essen schon nicht mehr was ich eigentlich zu mir genommen habe. Danach bin ich nach Hause gefahren und war froh als ich endlich aus den nassen Klamotten raus war.

Fuer Samstag hatte ich mich mit Tom fuer Sentosa bei gutem Wetter und fuers Museum bei schlechtem Wetter verabredet gehabt. Es faellt euch wahrscheinlich nicht schwer, wofuer wir uns entscheiden mussten. Samstag morgen hatte ich die erste Ueberraschung dieses Wochenendes - ich habe bis um halb zwoelf morgens geschlafen  (ich habe seit 2 Jahren nicht mehr solange durchgeschlafen). Dann mit Tom kontakten und feststellen, dass er noch ins Gym wollte und somit ich noch genuegend Zeit hatte, um meinen Hausfrauenpflichten nachzukommen. Also Waesche waschen  . Gegen halb vier hab ich mich dann erstmal zum essen mit Tom verabredet und danach war es dann fuer das Museum zu spaet. Also Alternativplan her - Starbucks zur Ideenfindung - und dann als Loesung haben wir einen Park mitten in der Stadt angeguckt. Der Park heisst Fort Canning Park . Er ist ueberraschend gross und nachdem "steilen" Aufstieg hat man einen grandiosen Blick auf den Financial District und das restliche Zentrum. Abends hab ich mich dann noch mit Sandra bei uns in der Shopping Mall auf einen Nachtisch getroffen und geredet bis wir rausgeflogen sind.

Am Sonntag ging es dann recht frueh zum gemeinsamen Fruehstueck mit Tom um danach unseren Museumsbesuch noch geregelt zu kriegen. Haben auch alles hinbekommen und sind fuer ganze 2,5 S$ ins Asia Civilization Museum gegangen. Das Museum ist klasse. Viele interaktive Spielzeuge wie Touch Screens und Videobaender, aber auch unheimlich viel Information, die fuer Europaeer mit einem "normalen" Bildungsniveau nicht leicht zu verkraften ist. Es fehlt auch so ein bisschen der rote Faden durch die Ausstellungen. Aber trotzdem sehr lehrreich und einen Besuch wert. Nach einer kurzen (Essens-)Pause hab ich Tom alleine im Museum zurueckgelassen, um mich noch mit Verena (einer Schulfreundin und Mathe-LK-Leidensgenossin) zu treffen. Haben uns am Merlion in den Starbucks gesetzt und stundenlang getratscht. Herrlich jemanden hier zu haben, dem man nicht seine ganze Vergangenheit erzaehlen muss, damit er manche Geschichte versteht. Verena macht hier auch ein Praktikum beim Daimler und wird wohl auch einen Wochenendtrip (das naechste Wochenende nach Kuala Lumpur) mit uns machen. Sehr schoene Sache. Damit sind wir fuer KL schon zu viert, da Sandra uns (Martina und mich) auch noch begleiten wird. Nach dem langen Kaffee bin ich dann Richtung Kovan geflitzt, um dort an Sandras Einstand in ihrer WG teilzunehmen. Es gab Feuerzangenbowle (alle Zutaten mitgebracht), was bei diesen Temperaturen schon echt crazy  ist und sehr leckere Crepes. Hervorragend. Leider war ich dadurch erst sehr spaet im Bett und der Montag dementsprechend hart. Bin nach einem ausgiebigen Gymbesuch schon um halb zehn ins Bett und in einen komatoesen Zustand  gefallen. Dienstag stand dann Steam Boat essen auf dem Plan. An der East Coast gibt es viele Lokalitaeten mit All-You-Can-Eat- Angeboten fuer wenig Geld. Steamboat ist im Prinzip ein kleiner Topf auf einem Gaskocher und drum rum noch eine Barbecue-Moeglichkeit. In den Topf kommt Bruehe und alles moeglich sonst je nach Geschmack (Gemuese, Wurst, Fleisch, Muscheln, Fisch usw.) und aussen dasselbe nochmal besonderst spannend fuer mich die vielen Prawns die ich an diesem Abend gegessen habe. Sehr lecker mit viel Knoblauch. Mittwoch stand ein Teamlunch an. Was vorher schon mal fuer Diskussionen ueber das Thema Team im allegemeinen und besonderen fuehrte (in diesem Bereich bin ich ja dank Fr. Prof. Stock  ) eine echte Expertin  . Aber zurueck zum Lunch. Was soll ich sagen es war Delicious... Ich warte noch auf die Fotos des Menues von meinem Kollegen hier aber schon mal der Link zum Peony Jade . Euch wird das Wasser im Mund zusammen laufen... Abends ging es dann in einer grossen Stressaktion nach dem Gym und einem Abstecher zuhause (musste noch Waesche fuer Bangkok waschen) ins Insomnia der Club liegt mitten in einem alten Kloster dem Chijmes . Das Schoene daran ist, dass ich jetzt noch ein paar Leute bei mir aus der Gegend kenne, das ich noch weniger fuers Taxi zahlen muss, da wir teilen koennen. Da kann man dann mal fuer einen Euro in die Stadt fahren. Sehr schick  . Insomnia war klasse. Waren viele Leute da und die Life-Musik war auch toll. Auch hier warte ich noch auf Fotos... So nun muss ich aber los zum Welcome Dinner fuer unseren neuen Med Chef hier in Singapore.... wieder essen... der Titel dieses Eintrags hat schon recht mehr zu diesem Abend und Bangkok dann naechste Woche... ich wuensche euch ein schoenes Wochenende

18.1.07 10:01, kommentieren

Bangkok - Wats, Palaeste und Sirocco Bar

Nachdem ich am Donnerstag das Farewell&Welcome Dinner im Equinox (tolles Restaurant mit genialem Blick ueber die Stadt) mit viel Spass und netter Unterhaltung “ueberstanden” hatte, wollte ich schnell nach Hause flitzen. Beim Wollen ist es aber geblieben, da wir (Ebru – eine Kollegin und ich ) ewig auf ein Taxi gewartet haben . Selbst das Rufen eines Taxi nach langem erfolglosem eigenem Suchen hat erstaunliche 20 Minuten gedauert. Nun ja nach 40 Minuten sassen wir dann im Taxi und 20 Minuten spaeter war ich zuhause. Das ist auf jeden Fall etwas was mir in Deutschland fehlen wird – das billige Taxi fahren. Als ich gegen 12 Uhr zuhause ankam warteten schon einige Telefonate auf mich und mein Koffer stand aus irgendwelchen Gruenden auch noch leer in der Ecke und die Waesche, die da rein sollte hing noch faul auf der Leine (muss die echt noch besser erziehen). Also dann man ran. Ich brauche dringend ein Bluetooth Headset, dann kann ich Koffer packen und telefonieren parallel. Werde mal recherchieren was das so kostet.
Also Koffer und ich waren aber dann am Freitag morgen doch fertig gepackt und so ging es nach einem „laestigem“ Zwischenstopp im Office abends mit Tom (Buddy und Arbeitskollege) Richtung Flughafen. Martina wollte es mal wieder spannend machen und ein Taxi nehmen, da sie noch ein Meeting hatte. Im Endeffekt kam sie dann vor uns an, da wir ewig auf den Shuttle Bus zum Budgetterminal gewartet haben. Nun ja wir sind dann auch irgendwann angekommen und haben vor dem CheckIn Andy und Harry den Rest der Herrenreisegruppe getroffen. Die Herren sind dann erstmal was essen gegangen und ich bin schon mal durch die Sicherheitschecks um mich mit Martina zu treffen und im Duty Free gleich mal richtig billig Make-Up zu kaufen. Nach diesem Erfolg machten wir uns auf zum Flugzeug. Die Herren haben sich gleich mal so verspaetet, dass sie ausgerufen werden mussten (welche Mengen habt ihr eigentlich gegessen, dass ihr so lange gebraucht habt? ).
Naja alles ging soweit glatt und wir sind heile am neuen, aber haesslichen Airport in Bangkok gelandet (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob nicht mein geschaetzter Grossonkel, da seine Finger im Spiel hatte). Am Flughafen haben wir dann gleich mal die Herren verloren (besser gesagt sie uns, da sie ganz Gentlemanlike vergespurtet sind und wir dann aber in eine andere Richtung mussten, um Martinas Gepaeck wieder einzusammeln). Das war aber nicht schlimm, da wir sowieso woanderst naechtigen wollten, als die Herren (wer will schon im/ am Rotlichtmilieu). Wir haben uns nach einigen Auseinandersetzungen mit einem nichtenglisch sprechenden Taxifahrer (da merkt man was fuer ein Luxus, dass in Singapore ist, wo sie zwar schlechtes Englisch, aber immerhin ueberhaupt mal ein paar Woerter sprechen) zur Khao San fahren lassen. Dort haben wir in einer kleinen Nebengasse, nach einem Fehlversuch, ein sehr schickes Hotelzimmer gefunden. Nach einer erfrischenden Dusche ging es dann zu einer dringend benoetigten Nahrungsaufnahme. Es gab lecker Reis eigentlich mit Shrimps aber der Kellner war so bekifft , dass er Shrimps nicht mehr von Tintenfischringen unterscheiden konnte (sehen sich ja auch sehr aehnlich). Er wollte uns auch allen Ernstes Changi light anstelle von normalen Bier andrehen. Nach diesem kulinarischen Erlebnis machten wir uns auf zur Thaimassage, die sich praktischerweise gleich gegenueber des Hotels befand. So gesaettigt und entspannt ging es dann Richtung Bett. Martina hat dann auch gleich geschlafen (quasi bevor sie auf dem Kopfkissen angekommen ist ). Ich war noch ein bisschen aktiv, da 1. es viel zu warm war – also Klimaanlagen wieder an, 2. im Fenster ein Licht an war, dass mich am Schlaf hinderte – also eines der Handtuecher ins Fenster haengen, 3. Durst und 4. Martina die ganze Nacht SMS bekommen hat und die Vibration mich fast hat aus dem Bett fliegen lassen (das erinnert mich irgendwie ans Skifahren nicht wahr Nata) usw. Hab dann aber doch noch ein paar unruhige Stunden Schlaf gefunden und Martina morgens gleich mal ne Stunde zu frueh aus dem Bett geschmissen, da ich meine Handyuhr nicht umgestellt hatte *ups*. Dafuer konnten wir den Tag entspannt eine Stunde frueher mit einem ausgiebigen Fruehstueck starten. Danach haben wir uns dann zu Fuss Richtung Ananda Samakhom Throne Hall (Area around the Throne Hall) aufgemacht. Sind da sogar rein und konnten uns den ganzen Prunk anschauen. Das bloede ist nur das man sich da immer „polite“ anziehen muss d.h. ueber die ohnehin schon zu warme Hose noch einen Rock und ueber die Schulter ein Tuch oder eine Bluse . Aetzend da zu heiss und auch noch haesslich. Da ist es schon fast wieder ein Glueck, dass man die ganzen Sachen von innen nicht fotografieren darf. Es waere glaube ich sowieso schwierig die Atmosphaere in ein Foto zu bannen. Nachdem wir dort auch noch einen Palast mit 27 schicken Raeumen im Schnelldurchgang (am Anfang meinte das Personal man muesste einer Tour folgen und die wuerde 45 Minuten dauern – wir haben 15 Minuten gebraucht), machten wir uns mit einem TukTuk auf zum Fluss, um mit dem Schnellboot Richtung Grand Palace und >Wat Poh zu fahren. Nach einigen Schwierigkeiten, der TukTukFahrer hatte uns mitten auf einer kleinen Strassen aussteigen lassen und wir mussten dann den Weg finden, aber mit Hilfe einer netten alten Dame, die kaum ein Wort englisch sprach und zwei Polisten fanden wir den Weg dann doch noch. Als nicht mal die TukTukFahrer uns noch eine Fahrt andrehen wollten, wussten wir das wir ganz nah am Ziel sein muessen. Nach ein paar Minuten warten, in denen wir vorallem feststellten, dass wir Hunger hatten, kam das Boot und wir machten uns auf den Weg. Am Ziel angekommen haben wir erstmal an einem Strassenstand unseren Hunger gestillt und uns dann etwas gestresst zum Grand Palace aufgemacht. Wir dachten der hat nur bis um 16:30 auf. Es ist aber so, dass er laenger geoeffnet hat, man aber die Karten bis um 16:30 kaufen muss. Was wir dann auch schafften und nun noch genuegend Zeit zum gucken hatten. Das ist schon alles gigantisch. Soviel Protz, soviel Gold und ganz verschiedene „Haeuser“ zum anschauen. Ueberall gibt es was neues zu entdecken. Wenn ich wieder in Deutschland bin kann ich euch mehr darueber erzaehlen. Nach dem Grand Palace dachten wir eigentlich es sei schon zu spaet fuer den Wat Poh, aber wieder Glueck gehabt , wir durften noch rein und konnten den liegenden Buddha anschauen. Sehr gross und sehr spektakulaer. Bei einem kleinen Paeuschen auf einer Bank (hatte inzwischen doch ein bisschen Schmerzen im Knie) verabredeten wir uns mit den Herren zum gemeinsamen Abendessen. Wir hatten nur keine Ahnung wann und wussten auch nicht so genau, wo das sein sollte. Also schnell ins Hotel und unter die Dusche. Als ich geduscht hatte kamen dann auch schon die Infos von Andy, wann es losgehen sollte und es wurde hektisch. Nach zaehem verhandeln (Andi und Christina – das ist nicht so angenehm wie unsere Verhandlungen gegen Muenster im Sommer) und sehr komischen Zeitangaben, sassen wir dann doch im Taxi. Wir waren gerade losgefahren, als von Andy die sehr charmante Ansage, dass sie nicht auf uns warten koennen, da sie danach schnell in die Sirocco Bar wollen und man da so spaet nicht mehr reinkommt. Super. Was nun? Umkehren (ich war echt nahe dran, aber gut, dass wir es nicht gemacht haben)? Nein, dem Taxifahrer sagen, dass er schneller fahren soll. Kamen dann mit 20 Minuten Verspaetung an (ich finde das ist fuer Maedels durchaus noch im Rahmen) und haben auch noch lecker GreenCurry zu uns genommen. Beim Essen stellten wir fest, dass wir vorallem schuhtechnisch underdressed waren und so nicht in die Bar reingekommen waeren. Also die Herren essen bezahlen lassen und wir sind schnell losgeduest und haben passende Schuhe gekauft. Hat zum Glueck auch geklappt und die Schuhe passen sogar und sehen gut aus. Was ein Glueck (haben auch nur 4 Euro gekostet). Nun waren wir startklar fuer die Bar.
Sirocco Bar – was soll ich sagen. Wir haben hier in Singapore die NewAsia Bar (das ist ein Stockwerk ueber dem Equinox) mit tollem Blick, aber.... hier kommt zu dem tollen Blick auf Bangkok noch hinzu, dass man draussen auf Kissen rumflaetzen und den Blick geniessen kann. Sagenhaft . Seht euch die Fotos an, die ich noch online stelle (hab selber keine gemacht und muss die noch von den anderen zusammen tragen). SUPER! Danke Jungs, dass ihr uns mitgeschleppt habt. Die Caipis waren auch gut und somit war es ein gelungener Abend. Nicht unerwaehnt duerfen die Toilletten bleiben. Tres chic. Mit Blumen und kleinen Handtuechern. Auf dem anderen Balkon spielte auch noch eine LiveBand was schon ziemlich klasse ist im 64. Stock. Andy war fuer ein Taenzchen nicht zu haben (ich weiss du warst nicht abgeneigt, wir haben dich nur missverstanden - das naechste Mal dann). Den restlichen Abend zu beschreiben ist etwas delikat, nicht weil es mir peinlich waere, aber irgendwie war es ein bisschen „langweilig“. Wir waren nach einigen Disskussionen clubben oder amuesiermeile (clubben gehen, ging nicht wegen meinem Knie usw.) Richtung Patpong (das ist, da wo die Sextouristen sich auch rumtreiben) aufgebrochen, um in ein Striplokal Tanzlokal (Danke Andy fuer den Hinweis - habe die Finessen der Abendunterhaltung noch nicht so raus ) zu gehen. Die Fahrt zu fuenft im Auto war extem lustig und der Taxifahrer sehr bemueht uns irgendwo in der Pampa abzusetzen, aber Harald konnte uns zum Glueck zur richtigen Strasse lotsen. Das Amuesierviertel sieht erstmal nicht so nach Rotlichtmilieu aus wie bei uns in Deutschland, sondern mehr nach Shopping. Staende ueberall. Harry hat sich auch brav noch geschaetzte 5 mal bestaetigen lassen, dass wir damit wirklich kein Problem haben. Also wir rein und... erstmal Bier bestellt und dann... naja aus Frauensicht... es war langweilig... die Maedels hatten noch ziemlich viel an (duerfte dann wohl auch fuer die Herren unspektakulaer sein, oder?) und waren sowas von unmotiviert und unrhytmisch (man koennte auch sagen, dass sie sich konsequent gegen die Musik bewegt haben), dass es nicht sonderlich spannend war anzuschauen. Naja Martina und ich finden immer was ueber das man reden kann und auch Andy hat sich immer mal wieder zu einer Aeusserung hinreissen lassen und nach dem Bier sind wir dann mit dem TukTuk nach Hause gefahren.

Diesmal hab ich an der Rezeption Bescheid gesagt, dass sie unbedingt das Licht ausmachen sollen und ... tata tatsaechlich es war aus!!! Super! Am naechsten Morgen haben wir dann beschlossen den Weekend Market ausfallen zu lassen (das ist dann ein Event fuer uns Sandra, wenn wir im April nochmal nach Bangkok fahren) und stattdessen nochmal zur Massage zu gehen und in der Khao San shoppen zu gehen. Nach einigem Stress am Ende standen wir dann puenktlich (frisch geduscht und doch vor lauter Stress wieder verschwitzt) um 14 Uhr an der TravelAgency, um mit dem Bus zum Flughafen zu fahren. Erstaunlicherweise hat es sogar geklappt. Waren rechtzeitig am Flughafen und konnten noch ein kleinen Happs essen bevor es zum schlafen an Board ging.
So...
Toll war es!
Danke an die Herren (Andy, Harry, Tom) fuer den gemeinsamen Abend und entschuldigt bitte die etwas bissigen Kommentare es ist nicht so boese gemeint, wie es rueber kommt (-:
Danke an Martina fuer das entspannte und trotzdem sehr ereignisreiche Wochenende. Waren viel anschauen, shoppen, entspannen und haben uns die ganze Zeit prima verstanden. Freue mich schon auf die naechsten Tripps...
Danke an euch Leser, dass ihr euch durch die vier Seiten Text gequaelt habt – mein Respekt!!

6 Kommentare 23.1.07 07:04, kommentieren

Die Singaporis und ihr Umbrella

Die Singaporis brauchen ihren geliebten Umrella nicht nur fuer den immer wieder kommenden heftigen Regen (wobie sie ihn auch bei ein paar kleinen Tropfen aufspannen), sondern sie spannen den Schirm auch bei dem ersten Sonnenstrahl auf, der sich durch die dicke Wolkendecke kaempft.

1 Kommentar 23.1.07 07:42, kommentieren