Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Archiv

bin da

Hallo!

Ich bin angekommen. Nach zwei Nächten im Hotel habe ich heute mein Zimmer bezogen. Es ist nicht sonderlich schön, aber größtenteils sauber (die Asiaten habe doch manchmal eine zweifelhafte Einstellung zur Sauberkeit) und ich habe Internet (Fotos des Zimmers liegen auch schon vor). heute war ich erstmal shoppen. Hatte keine Decke und Kissen und die Handtücher sind auch dem Übergepäck zum Opfer gefallen. Aber nun mal von vorne...

30.11. verzweifelte Versuche, das Übergewicht zu reduzieren. Hab dann nochmal umgepackt in einen leichteren Koffer - so konnten meine geliebten Schuhe auch noch mitfliegen.

01.12. große Kämpfe am Check-In Schalter. Die Laptoptasche ist da mal kurz verschwunden und was nicht da ist wird auch nicht gewogen. so hatte ich zwar mindestens 10 kg Übergewicht, musste aber nichts nachzahlen

          Der Flug bis Doha war prima, hatte eine Reihe in der Mitte für mich und konnte in Ruhe die Filme angucken. Auf dem Flug hab ich jemanden kennengelernt, der auch bis Singapur wollte, so konnten wir uns die Wartezeit etwas verkürzen. Ab Doha wurde es dann sehr voll im Flieger und an schlafen war mit Schiene am Knie nicht zu denken - also dich wieder Filme gucken. Aber die Qatar Airways sind ziemlich zuvorkommend. Ständig bekommt heiße Tücher zur Erfrischung und viel zu essen und zu trinken

02.12. Ankunft in Singapore... heiß und schwül wie versprochen

          Wurde mit einem großen Abholschild am Flughafen von einem Fahrer abgeholt und zum Hotel gefahren. Tolles Hotel! Genialer Blick über die Stadt. Abends hab ich mich dann noch zur Orchard Road (mächtige Shoppingmaile) aufgemacht. Die ist schon klasse, obwohl es mir schon wieder zuviel ist, da kann ich garnicht entspannt einkaufen - schon garnicht alleine (Nata wird Zeit, dass du deinen Flug buchst). Aber was mich echt umgehauen hat, ist der Weihnachtswahnsinn, den die hier betreiben. Unglaublich und der geht sogar bis Mitte Januar. Übel kitschig, da sind die Europäer harmlos gegen. Habe ein paar Fotos gemacht, kommt aber leider nicht so schön raus.

03.12. Hab das Zimmer angeschaut und mich dann gleich dafür entschieden. Für den Preis kann man nichts sagen und wenn es mit dem Anschluss an die anderen Praktis nicht klappt, überleg ich mir was neues. Danach hab ich mir noch Chinatown und ein bißchen Little India angesehen. Fahre da aber bestimmt nochmal hin, dann gibt es einen ausführlicheren Bericht.

04.12. Tata Einzug - da wären wir ja wieder am Anfang des Berichtes.

Fazit der ersten Tage. Finde Singapore (noch) nicht so anderst - man kann sich gut zurecht finden. Sogar Bus und vorallem MRT sind prima gemacht. Die Leute sind zumeist sehr höflich, auch wenn der Slang schon böse ist. Manchmal guckst du die Leute entsetzt an und die ändern nichts an ihrer Aussprache. Das Essen ist doch sehr gewöhnungsbedürftig. In der Mall die hier um die Ecke ist, konnte ich bisher noch nichts essen, da mir von Gerüchen immer schlecht wird. Sieht dann auch nicht so überzeugend aus. Ganz toll!! Hab heute schon ein Lob für mein Ensglisch bekommen und das mir *hihi*

Das war es für heute morgen ist mein erster Arbeitstag und hier ist es schon kurz vor 22 Uhr.

02.12.

3 Kommentare 3.12.06 14:55, kommentieren

Weihnachtswahnsinn

es ist sehr gewöhnungsbedürftig bei knapp 30 °C durch heftig weihnachtliche Straßen zu laufen und "walking in a winterwonderland" aus den Lautsprechern zu hören

3.12.06 15:19, kommentieren

Hautbräune

schmieren sich in Deutschland die Leute mit Bebe Creme, die die Haut sanfte Sonnenbräune verleihen soll, dann läuft es hier andersrum Bebe Creme für die Nacht zum aufhellen der Haut

3 Kommentare 3.12.06 15:22, kommentieren

1. Arbeitswoche

Die erste Arbeitswoche ist fast geschafft.

Hier ein kleiner Zwischenbericht (ich versuche lieber öfter zu schreiben, dafür nicht so ewig lang): Der erste Arbeitstag war ganz spannend. Los ging es schon damit raus zufinden wo ich hin muss und wie lange ich für die Fahrt wohl brauchen werde. Das Ergebnis sind ca. 25 Minuten und ich war mal gut ne halbe Stunde zu früh. Die durfte ich dann auf die Personaltante warte. Nach Erledigung der ganzen Formalitäten inkl. dem Vorlesen des Arbeitsvertrages durch die HR Tante, wurde ich meinem vermeintlichen Buddy (ist ein Ansprechpartner für die ersten Tage und in meinem Fall auch ein Praktikant) vorgestellt. Der hat mich dann gleich mal zum Mittagessen "reserviert". Ich hab mich noch gewundert, dass der anderst hieß als der, den die HR Abteilung mir vorab zugeteilt hatte. Das Rätsel löste sich dann beim Mittagessen auf. Die HR Tante hat die Namen durcheinander gebracht (typisch HR - hoffentlich muss ich nie in die HR  . Ich wurde dann doch noch in meiner Abteilung abgeliefert. Mein Chef Frank war noch in einem Meeting und so konnte ich schon mal meinen Arbeitsplatz einrichten (der Laptop war schon vorinstalliert -sehr gute Organisation- ) und wurde schon mal rumgeführt und mit der supertollen Kaffeemaschine vertraut gemacht. Bis zum Mittagessen hat mich dann Frank mit meinem Projektthema vertraut gemacht, in das ich mich momentan einarbeite. Beim Mittagessen hat sich dann das Buddy-Problem gelöst und ich habe auch schon ein paar andere Praktikanten kennengelernt. Mein Buddy heißt nämlich doch Thomas (nur falls der Name nochmal kommt).

Dienstag: Bin brav um sieben aufgestanden und ins Büro gefahren. Hatte die Nacht recht gut geschlafen, da ich rausgefunden habe wie die Klimaanlage programmiert werden kann. Sie bleibt jetzt so lange an bis ich eingeschlafen bin und geht morgens schon an bevor ich geweckt werde. Sehr schick. Obwohl das mit morgens muss ich noch überlegen, da es nur kaltes Wasser zum duschen gibt und es dann angenehmer ist sich in einem warmen Zimmer wieder aufzuwärmen. Neben der Klimaanlage schlafe ich jetzt meistens mit Ohrstöpsel, da ich verwöhntes Kind mit dem Großstadtlärm nicht gut umgehen kann. Abends hab ich dann auf dem Rechner Skype installiert und es ... funktioniert. Hab schon mit Bea und Ursula in Japan telefoniert. Mit Nik in Schweden gechattet und mit Timo und Paul in Deutschland gechattet und telefoniert. Ist schon klasse. Da wird die Welt ganz klein. Man hat fast mehr Kontakt auf die Entfernung, als in Deutschland auf ein paar hundert Kilometer (gell Nik).

Mittwoch: Vormittags musste ich nach einigen Auseinandersetzung mit der HR Tante doch noch zum Pre-Employment Check-Up in so eine HighTech Praxis. Was für ein Blödsinn. Blut haben sie keines abgenommen und Impfungen fanden sie auch nicht so spannend, dafür haben sie Augentests gemacht, bei denen ich so nah an der Tafel stand, dass ich sogar ich die letzte Zeile lesen konnte (wohlgemerkt ohne Brille ) und Lungenröntgen gehört auch zum Pflichtprogramm. Meine Brille und meinen Kreuzbandriss habe ich mal fröhlich verschwiegen. Nach dem Motto "das geht die garnichts an". Abends folgte dann meine Nachtleben-Premiere im Insomnia. Ist ein Club (würde ich sagen, vielleicht aber auch kleingeratene Disco) der Eintritt kostet 9 € dafür kann man bis 11 Uhr soviel trinken, wie Mann oder Frau eben kann (also die Herren mehr und ich weniger, da nichts gegessen vorher). An diesem Abend hat eine Lifeband gespielt. Rock-Klassiker zum Mitgröllen (vorausgesetzt genug Alkohol im Blut). Ab 11 Uhr waren wir dann drinnen, nachdem wir uns vorher draußen (da war es ruhiger und leichter zum unterhalten) in der Nähe der Bar geblieben waren. Wie gesagt die Musik und Atmosphäre waren selbst für einen Discomuffel wie mich gut, aber die Musik war zu laut. Die Bässe waren so heftig, dass sich der Herzschlag an den Beat angepasst hat. Danach ging es dann mit dem Taxi nach Hause, was echt ein Erlebnis ist, da die Taxifahrer garnicht so genau wissen, wo sie hinmüssen und dich dann irgendwann nach dem Weg fragen. Aber es hat dann doch geklappt. Und der Vorteil des lauten Musik war, dass ich die ganze Nacht keinen Verkehrslärm mehr gehört habe.

Donnerstag: Das bißchen Rumzappeln hat leider meinem Knie nicht gefallen, hab es heute sehr bereut. Werde wohl morgen mal einen Tag mit Schiene einlegen. Ansonsten hab ich heute mal angefangen meine Istanalyse zu Papier (bzw. ins Word zu bringen) um mal einen Schritt weiter zu kommen. Dann war heute noch der Tag der Kommunikation: telefoniert mit Dieter im Büro und mit Paul und Ursu dann per Skype. Und neben dem schreiben chatte ich noch mit Timo, bitte also die orthografischen Fehler zu entschuldigen.

Fazit: alle ran an Skype bin immer so ab 12 Uhr mittags eurer Zeit zu erreichen oder auf Absprache auch 12 Uhr eurer Zeit (dann mach ich den Computer morgens vorm Office nochmal an)

1 Kommentar 7.12.06 14:16, kommentieren

Flug

DANKE an alle, die meinen Flug gesponsert haben

in alpabetischer Reihenfolge

Cornelia und Dieter

Grand Mere

Paul und Susanne

Traugott

Oma und Opa

7.12.06 14:24, kommentieren

Abschied(-sgeschenke)

Danke fürs kommen

Katha, Martino, Chrissi, Nils, Nata, Christiane, Gabi, Martin, Marina, Lena, Andi, Patrick, Timo, Kerstin, Bianca, Catrina

Danke für die prima Sachen

Nata, Nils, Chrissi für den Adventskalender, vorallem für die Kaugummis (ich hab mir nicht getraut welche einzuführen nach Singapore)

Lena, Patrick für das Servivalpaket, hab es zwar noch nicht freue mich aber schon drauf

Katha für Spätzel und Brezel

Paul für die Digikamera

Sandra für das kleine Büchchen, sehr hilfreich und hübsch

Susanne für das was ich mir kaufe

Christiane Danke für den Kalender und die netten Zeile und das du beim Einzug wieder helfen willst

Cornelia für das Verwöhnprogramm

Maggy auch für die herzlichen Zeilen

Juliane für deine Florena-Sachen

Aichroths, dafür dass ihr mich wieder bedacht habt

Wenn es euch nicht gäbe, müsste ich euch erfinden, um überleben zu können.

1 Kommentar 7.12.06 14:49, kommentieren

Umzug

ich danke allen, die sich am Umzug beteiligt haben.

Fürs Schleppen: Christiane, Gabi, Lena, Martin, Martino, Max, Nata, Nils, Norbert, Susanne

Fürs Fahren und Schleppen: Markus

Fürs Organisieren eines Asyls: Susanne

Fürs Asylgewähren: Philipp

Fürs Kuchenbacken: Sandra

7.12.06 14:59, kommentieren